Shia LaBeouf: Wurde er während seiner #IAmSorry-Aktion von einer Frau vergewaltigt?

Shia LaBeouf: "Sie zog meine Kleidung aus und vergewaltigte mich"
Schauspieler Shia LaBeouf soll von einer Frau während seiner '#IAmSorry'-Kunstinstallation vergewaltigt worden sein. © AFP/Getty Images, MARTIN BUREAU

Shia LaBeouf: "Sie zog meine Kleidung aus und vergewaltigte mich"

In einem detaillierten E-Mail-Dialog mit einer Journalistin gibt Shia LaBeouf ein schockierendes Erlebnis preis: Während seines Kunstprojekts #IAmSorry soll ihn eine Frau vergewaltigt haben. In dem auf 'thecampaignbook.com' veröffentlichten Nachrichten-Verkehr schreibt der 28-Jährige: "Eine Frau kam zu mir herein. Ihr Freund wartete währenddessen draußen. Sie streichelte zehn Minuten meine Beine, zog meine Kleidung aus und vergewaltigte mich. Dann ging sie mit verschmiertem Lippenstift raus zu ihrem wartenden Freund."

- Anzeige -

Seine Freundin Mia Goth habe ebenfalls draußen gewartet, um ihn an dem besagten Valentinstag 2014 zu besuchen. Er habe während der fünftägigen Aktion in der Galerie gelebt und keinen Kontakt zu ihr gehabt. Als sie rein kam und fragte was los sei, durfte er nichts sagen.

Das Kunstprojekt war Teil seines #IAmSorry-Experiments, bei der er fünf Tage lang schweigend in einer Kunstgalerie in Los Angeles an einem Tisch saß und eine Papiertüte über dem Kopf trug. Alle interessierten (Kunst-) Fans durften in den Raum und Selfies mit dem Schauspieler machen, mit ihm reden oder einfach nur schweigen. Viele weinten sogar mit ihm. Zu niemandem sagte er aber nur ein Wort. Mit der Kunstinstallation wollte er sich zwar für etwas entschuldigen, aber wofür, wurde nicht bekannt. Es wird allerdings vermutet, dass er sich öffentlich für Plagiatsvorwürfe entschuldigen wollte: 2013 wurde er für seinen Kurzfilm 'HaroldCantour.com' kritisiert, in der angeblich fast jede Szene von einem Comic abgekupfert worden war.

Mit seinen bizarren Aktionen will der Schauspieler sich selbst finden.

Schauspieler Shia LeBeouf macht mit bizarren Aktionen auf sich aufmerksam.
Schauspieler Shia Le Beouf will sich mit seiner Kunstform selbst finden. © picture alliance / dpa, Hubert Boesl

Die öffentliche Meinung ist nach LaBeoufs Geständnis gespalten: Hat die Vergewaltigung wirklich stattgefunden? War sie vielleicht sogar Teil der Installation? Und vor allem: Warum hat sich der 'Transformers'-Star nicht gewehrt? Schließlich war er zu keiner Zeit an den Stuhl oder den Tisch gefesselt, sondern konnte sich frei bewegen. In seinen E-Mails erklärt er zwar die Hintergründe seiner Kunstform, doch Aufschluss über die Situation gibt sie nicht: "Ich finde mich in den Projekten selbst. Ich erkunde", und er erzählt weiter: "Von tragischen Erfahrungen zu lernen ist das ganze Glück, das jemand anstreben kann. Jeder ist ein Produkt, ein Objekt. Speziell in der amerikanischen Kultur geht es nur um Blow Jobs und Golf."

Der 28-Jährige ist für seine merkwürdigen und kuriosen Auftritte bekannt. Erst im Februar 2014 war er im Zuge der #IAmSorry-Kampagne zu Lars von Triers Berliner Filmpremiere von 'Nymphomaniac' mit einer Papiertüte über dem Kopf auf erschienen.

Bildquelle: dpa

— ANZEIGE —