"Sherlock" am Ostermontag: Alles, was man zur Sonderfolge wissen muss

"Sherlock" am Ostermontag: Alles, was man zur Sonderfolge wissen muss
V.l.n.r.: Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch), Dr. John Watson (Martin Freeman), Mary Watson (Amanda Abbington) und Detective Inspector Lestrade (Rupert Graves) © ARD Degeto/BBC/Hartswood Films 2015/Robert Viglasky

Eigentlich setzt die BBC-Serie "Sherlock" auf modernste Technik. SMS-Fluten sind keine Seltenheit. In der Sonderfolge "Die Braut des Grauens" (21:45 Uhr, Das Erste) verschlägt es Sherlock Holmes (Benedict Cumberbatch) und Dr. John Watson (Martin Freeman) zurück sind 19. Jahrhundert. Ein Kritikpunkt, der bereits im Vorfeld für Aufsehen sorgte. Doch auch im viktorianischen Zeitalter und ohne neueste Technik überzeugen Sherlock und Watson - das sollten sich Fans auf keinen Fall entgehen lassen - denn es wird etwas ganz Wichtiges enthüllt! Lesen Sie hier alles zur Sonderfolge.

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"Die Braut des Grauens"

Der Fall

Mord! Warum wundert sich Thomas Ricoletti (Gerald Kyd) so sehr darüber, seine Frau in ihrem alten Brautkleid zu sehen? Weil sie sich nur wenige Stunden zuvor das Leben nahm. Mrs. Ricolettis (Natasha O'Keeffe) Geist scheint nun mit einem unstillbaren Durst nach Rache die Straßen unsicher zu machen. Vom nebligen Limehouse bis zu den Ruinen einer Kirche müssen Holmes, Watson und ihre Freunde all ihren Verstand aufbringen, um einen Feind zu bezähmen, der scheinbar aus dem Grab auferstanden ist, um schließlich die schockierende Wahrheit über die Braut des Grauens herauszufinden. Und noch ein weiteres Schicksal aufzudecken...


Zurück in die Vergangenheit

"Sherlock" wird von modernster Technik und dem Leben in der Neuzeit beflügelt. Nun kehrt der Meisterdetektiv zu seinen Wurzeln zurück und setzt wieder auf Glaslaternen, altmodische Kleidung, Hüte und Bärte. Statt Tweets gibt es nur Tweed-Sakkos. Keine Taxis, sondern Pferdekutschen. Holmes (Benedict Cumberbatch) und Watson (Martin Freeman) finden sich im London des Jahres 1895 wieder. Hier raucht Sherlock Pfeife und Opium. Statt SMS verschickt er Telegramme. Es ist eine Hommage an die Ursprünge der Kunstfigur, an Schriftsteller Sir Arthur Conan Doyle und an London. Einfach darauf einlassen!


Funktioniert Sherlock so?

Eines steht fest, auch wenn Technik-Junkie Sherlock ohne Handy erst ein bisschen verloren wirkt, so ist es Cumberbatch und Freeman zu verdanken, dass ihre Figuren auch im 19. Jahrhundert funktionieren. Sie leisten sich die gleichen Wortgefechte wie in der Neuzeit, lästern munter über alles und jeden und ihre Dialoge sind gespickt mit Insiderwitzen und einer großen Portion Selbstzitaten. Mehr braucht der Sherlock-Fan nicht für den Moment. Denn diese beiden sind das Herzstück der Serie, ganz gleich in welchem Zeitalter oder welchem Raum-Zeit-Kontinuum sie gerade sind. Dieses Mal sprechen sie sich sogar mit "Holmes" und "Watson" an, statt "Sherlock" und "John" - einfach herrlich!


Hängt alles zusammen?

Der Fall, in dem Sherlock und Watson ermitteln, mag vielleicht verwirrend erscheinen, dennoch ist er bedeutend für die weiteren Folgen. Denn es geht natürlich um Erzfeind Jim Moriarty (Andrew Scott). Sein Schicksal wird offenbart und setzt den Ton für alles, was noch kommen wird. Außerdem ist die Sonderfolge so gruselig wie noch nie! Da läuft einem schon der eine oder andere Schauer über den Rücken, wenn die "Braut des Grauens" in Szene gesetzt wird. Keine schlechte Idee für die Sherlock-Reihe. Die Wirrungen aufsaugen und im Notfall die Folge aufnehmen und mehrmals ansehen, um alle Anspielungen zu verstehen.


Wann kommen neue Folgen?

Die Dreharbeiten zu den drei Episoden der vierten Staffel haben bereits begonnen. Britische Medien berichten, dass Crew-Mitglieder bereits erste Bilder vom Set gepostet haben. Die vierte Staffel soll im Januar 2017 auf BBC ausgestrahlt werden. Immerhin eine kürzere Wartezeit als beim letzten Mal...



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