Shaun White: In Snow- und Skateboarding gleichermaßen erfolgreich

Die Karriere von Shaun White
Snow- und Skateboarder Shaun White © dpa, Andrew Gombert

Die Erfolge des Sport-Profis

Als Dreizehnjähriger wurde er bei den ‘Japan Open‘ Dritter, im selben Jahr erreichte er beim ‘Vans Triple Crown of Snowboarding‘ den zehnten Platz. Dieser für sein zartes Alter außerordentliche Erfolg trug ihm den Spitznamen ‘FutureBoy‘ ein.

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In den Jahren 2003 und 2004 gewann Shaun White den ‘Air & Style-Contest‘ im österreichischen Seefeld, außerdem ging er als Sieger aus der ‘Honda Session‘ in Vail in Colorado hervor. Kurz darauf gewann Shaun White im Rahmen der ‘Nippon Open‘ in Japan die ‘X-Games‘ in der ‘SuperPipe‘ und im ‘Slopestyle‘. Als erster Snowboarder überhaupt gelang es Shaun White, während eines Wettbewerbs in der Halfpipe in zwei aufeinanderfolgenden Sprüngen eine doppelte Rotation um drei Achsen zu landen. In der Fachsprache wird dieses außerordentlich schwierig zu bewältigende Kunststück ‘Back-to-Back Double Cork‘ genannt.

In den darauf folgenden Jahren war Shaun White nicht zu bremsen. Es gab kaum einen Wettbewerb, aus dem er nicht als Sieger hervorging. Im Winter 2005/2006 nahm der als Repräsentant der USA an den ‘Olympischen Winterspielen‘ in Turin in Italien teil und gewann in der Halfpipe die Goldmedaille. Auch aus der darauf folgenden Saison ging er bei der ‘Ticket to Ride World Tour‘ als Gesamtsieger hervor. Bei den ‘Olympischen Winterspielen‘ im Jahr 2010 in Vancouver konnte er seinen Sieg aus Turin erfolgreich wiederholen. Im Jahr 2012 gelang Shaun White erneut eine Weltpremiere, als er bei den ‘Winter X Games‘ in Aspen als erster Snowboarder aller Zeiten die Wertung 100 in der Kategorie ‘SuperPipe‘ erreichte. Ähnlich herausragende Erfolge wie beim Snowboarden feierte Shaun White auch beim Skateboarden. Gleich bei seinem Debüt, das er im Jahr 2003 beim ‘Slam City Jam‘ gab, wurde er in der Halfpipe Vierter. Dadurch konnte er sich für die ‘X-Games‘ qualifizieren, die er mit einem sechsten Platz in der Halfpipe-Disziplin ‘Vert‘ abschloss.

Im Jahr 2006 versuchte er in eben dieser Disziplin, einen ‘1080‘ zu landen. Trotz mehrerer Anläufe gelang es ihm jedoch nicht, diese ausgesprochen schwierige Figur, bei der der Skater drei Mal um die eigene Achse rotiert, fehlerfrei auszuführen. Bisheriger Höhepunkt in Shaun Whites Skateboard-Karriere waren die ‘X Games‘ im Jahr 2011, von denen er die Goldmedaille in der Halfpipe-Disziplin ‘Vert‘ mit nach Hause nahm. Er hat die meisten Goldmedaillen aller Zeiten bei den ‘X-Games‘ gewonnen, außerdem die meisten Medaillen insgesamt. Zudem hat Shaun White zehn Mal den ‘ESPY-Award‘, einen begehrten amerikanischen Sportpreis, gewonnen. Im Jahr 2008 erschien mit ‘Shaun White Snowboarding‘ ein eigenes Videospiel über den erfolgreichen Sportler.

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