Sharon Stone: Bye-bye Mississippi

Sharon Stone: Bye-bye Mississippi
Sharon Stone © Cover Media

Sharon Stone (58) weigert sich in Mississippi zu arbeiten.

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Einsatz gegen Diskriminierung

Eigentlich wollte die Schauspielerin ('Basic Instinct') im Sommer in dem US-Bundesstaat ihren neuen Film 'The Principal' drehen, in dem es um das Thema Internetmobbing geht. Nachdem in Mississippi aber kürzlich ein neues Gesetz verabschiedet wurde, welches die Diskriminierung der LGBT-Community im Rahmen der "religiösen Freiheit" offen zulässt, hat sich Stone gegen die Dreharbeiten dort entschieden. Laut der Zeitung 'Jackson Clarion-Ledger' habe sie an Rick Moore, den Präsidenten der Mississippi Film Studios geschrieben:

"Ich werde nicht in einem Staat arbeiten, der Gesetze hat oder aktiv entwirft, die Diskriminierung gegen US-Bürger wegen ihrer Herkunft, Religion, ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung legalisieren, oder wo diese Gesetze von der Regierung des besagten Staates verabschiedet oder genehmigt werden."

Dem lokalen Fernsehsender 'WAPT News' sagte Moore, das neue Gesetz habe die Filmindustrie in Mississippi schwer getroffen. Doch nicht nur Sharon Stone und andere Filmschaffende halten sich nun von Mississippi fern. Sänger Bryan Adams (56, 'Please Forgive Me') sagte ein für Donnerstag [14. April] geplantes Konzert in Biloxi ab.

Wo Sharon Stone ihren Film nun drehen wird, ist derweil nicht bekannt. Das neue Gesetz tritt ab dem 1. Juli in Kraft und soll Menschen, Unternehmen und Organisation schützen, die aufgrund ihres Glaubens homo- und transsexuellen Menschen sowie alleinerziehenden Müttern den Service verweigern wollen.

Cover Media

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