Senna Gammour feiert ihr Schauspiel-Debüt in 'Nur nicht aufregen!'

Senna Gammour: Beim Thema Shitstorm wird sie nachdenklich
"Nur nicht aufregen!": Kevin (Tim Kalkhof), Paul (Leonard Lansink), Aylin (Senna Gammour, Mitte), Timur (Aleksandar Jovanovic), Tosca (Maja Celine Probst) und Jost (Sönke Möhring) planen ihre neue Kanzlei © ZDF/Frédéric Batier

Sängerin und "Social-Media-Queen" Senna Gammour (36, "Run") ist jetzt auch Schauspielerin. Wie sie an die Rolle in der TV-Komödie "Nur nicht aufregen!" (19. Mai, ZDF) kam, erklärt sie im Interview mit spot on news. Dabei verrät sie auch, wie viel Unterricht sie dafür hatte und ob sie sich den Rat ihrer Filmrolle ebenfalls zu Herzen genommen hat: Zum Thema Shitstorms sagt Anwältin Aylin nämlich zu ihrem Klienten Paul (Leonard Lansink): "Je mehr Sie sich dagegen wehren, umso interessanter macht es Sie"...

- Anzeige -

Sängerin gab Schauspiel-Debüt

 

Gratulation, tolles Debüt! Seit wann sind Sie denn überhaupt Schauspielerin?

 

Senna Gammour: Danke! Ich habe das vorher noch nicht gemacht, sondern einfach nur meiner Intuition freien Lauf gelassen.

 

Keine Schauspielschule?

 

Gammour: Nein nur Bauchgefühl, Vertrauen zu mir selbst und einfach machen.

 

Hat es Spaß gemacht, könnte es in diese Richtung weitergehen?

 

Gammour: Es hat mega Spaß gemacht. Am Anfang war es aber schon erstmal eine Herausforderung. Das ist ja überhaupt nicht mein Metier. Ich bin ja eigentlich Sängerin und Social-Media-Queen. Die Chance zu bekommen, einfach mal in eine komplett andere Rolle zu schlüpfen, fand ich aber schon sehr spannend. Insgesamt war die Erfahrung sehr positiv. Die etablierten Schauspieler um mich herum und der Regisseur haben es mir aber auch nicht schwer gemacht. Und mit Leonard Lansink ["Wilsberg"] zu spielen, war für mich schon etwas ganz Großes, sozusagen ein Lotto-Gewinn.

 

Wie sind Sie an die Rolle gekommen?

 

Gammour: Beziehungen hatte ich keine. Ich bin einfach brav zum Casting gegangen, habe einen Text vorgelesen und ein paar Tage später haben sie schon angerufen und bestätigt, dass ich die Rolle habe. Das hat mich natürlich riesig gefreut. Es war wie ein kleiner amerikanischer Traum.

 

Im Film geht es am Rande auch um Shitstorms, Internet-Diss etc. Der Rat Ihrer Rolle Aylin lautet: "Je mehr Sie sich dagegen wehren, umso interessanter macht es Sie." Beherzigen Sie das auch privat?

 

Gammour: Der Satz ist mir auch sehr aufgefallen. Aber daran merkt man auch, dass diese Rolle nichts mit mir zu tun hat. Das Einzige, was uns verbindet, ist eine Bomberjacke. Eigentlich sollte ich das beherzigen, aber ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Ich bin geduldig, aber wenn man zu weit geht oder wenn Schwächeren was angetan wird, werde ich zur Löwin. Und wenn ich in Rage bin, bin ich in Rage. Da muss man mich dann auch wachrütteln.

spot on news

— ANZEIGE —