Sein Sohn Adam eifert ihm als Musiker nach

Der kanadische Sänger und Songwriter Leonard Cohen in Frankfurt 1976
Leonard Cohen schrieb das Lied 'Hallelujah' © picture alliance / dpa, Istvan Bajzat

Auszüge aus seinem Leben

Der Sänger Leonard Norman Cohen wurde am 21. September 1934 im kanadischen Quebec geboren. Seinem Vater Nathan gehörte ein Kaufhaus, weshalb Cohen in wohlhabenden Verhältnissen aufwuchs.

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Allerdings starb sein Vater, als Cohen neun Jahre alt war. Von seiner Mutter übernahm er das Interesse an Musik und begann mit 13 Jahren mit dem Gitarrespielen. Kurz darauf absolvierte er bereits erste Auftritte in örtlichen Caféhäusern. An der Westmount High School, die er ab 1948 besuchte, bildete er sich vor allem in Lyrik und Musik weiter.

Nachdem er sich 1951 an der McGill University in Montreal eingeschrieben hatte, gründete er die Folk-Band 'The Buckskin Boys'. Cohen verfolgte jedoch das Ziel, Schriftsteller zu werden und veröffentlichte im Jahr 1954 erste Gedichte in einem Magazin. Zwei Jahre später kam sein erstes Buch, der Gedichtband 'Let Us Compare Mythologies', auf den Markt. Das im Jahr 1961 erschienene Nachfolgewerk 'The Spice-Box Of Earth' ließ vor allem kanadische Literaturkenner auf Cohen aufmerksam werden. Mit den Einnahmen aus den Buchverkäufen und finanziellen Unterstützungen bereiste Cohen Europa und kaufte sich ein Haus auf der griechischen Insel Hydra. Dort schrieb er weitere Bücher.

Nach seiner Rückkehr nach Amerika im Jahr 1967 wandte sich Cohen wieder der Musik zu. Im gleichen Jahr hatte er seinen ersten Auftritt als Solokünstler auf dem 'Newport Folk Festival'. Cohen sah die Musik anfangs lediglich als Möglichkeit, gutes Geld zu verdienen und sich anschließend wieder als Schriftsteller betätigen zu können. Allerdings war er als Musiker bald zu erfolgreich, dass er dieser Tätigkeit treu blieb.

In den 1970er-Jahren führte Cohen eine Beziehung mit der Künstlerin Suzanne Elrod, die 1972 den Sohn Adam und 1974 die Tochter Lorca zur Welt brachte. Obwohl Cohen in seinem Leben mit mehreren Frauen längere Beziehungen führte, war er nie verheiratet. Im Jahr 1994 zog sich Cohen in das Mt. Baldy Zen Center in den Bergen nahe Los Angeles zurück, wo er fünf Jahre lang blieb.

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