Sebastian Krumbiegel steht zu Sachsen

Sebastian Krumbiegel steht zu Sachsen
Sebastian Krumbiegel © Cover Media

Sebastian Krumbiegel (49) möchte die Aufmerksamkeit auf jene Projekte lenken, die sich gegen rechtes Gedankengut starkmachen.

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Eine weltoffene Gesellschaft

Der Sänger der Kultband Die Prinzen ('Küssen verboten') kommt aus Leipzig und weiß, dass Sachsen derzeit heftiger Kritik ausgesetzt ist: Nach den Skandalen in Clausnitz und Bautzen, wo unter anderem ein Flüchtlingsheim angezündet wurde, schaut Deutschland auf den Freistaat und ist schockiert.

Sebastian sprach mit der 'B.Z.' über die aktuelle Situation und stellte sich der Realität: "Es ist wahr, dass Sachsen zurzeit keinen guten Eindruck macht. Wer am lautesten schreit, bekommt die Aufmerksamkeit."

Doch der Musiker will den Fremdenfeindlichen nicht die Bühne überlassen. Er hob hervor, dass auch in Sachsen Menschen leben, die gegen rechtes Gedankengut kämpfen: "Es gibt jede Menge Bündnisse, die sich für eine weltoffene Gesellschaft starkmachen, wie 'Leipzig. Courage zeigen' oder 'Dresden nazifrei'. Diese Leute brauchen gerade in diesen Tagen mehr Aufmerksamkeit!"

Unter 'leipzig-courage-zeigen.de' und 'dresden-nazifrei.com' können sich Interessierte informieren.

Sebastian Krumbiegel wird sicherlich auch während der Tour, auf der Die Prinzen derzeit sind, das politische Geschehen verfolgen. Die Band ist mit ihrer neuen Platte 'Familienalbum' unterwegs, ihre Tour trägt passend zum Jubiläum den Titel '25 Jahre auf Bewährung'. Heute [24. Februar] spielen die sieben Herren in der Münchner Philharmonie am Gasteig, ihre Konzertreihe führt sie dann weiter nach Jena, Münster, Stuttgart, Hamburg und viele weitere Städte. Alle Tourinfos gibt's auf 'dieprinzen.de'.  

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