Sebastian Fitzek: "Meine CO2-Bilanz ist nicht gerade rosig"

Sebastian Fitzek
Sebastian Fitzek © coverme.com

Sebastian Fitzek (42) findet, dass das Umweltbewusstsein der Menschen noch ausbaufähig ist - sich selbst schließt er da nicht aus.

- Anzeige -

Veganer wird er wohl nie

Der Schriftsteller ('Das Kind') legte mit seinem neuem Werk 'Noah' einen erschreckenden Öko-Thriller vor, in dem die Menschen, die im Jahr 2050 leben, unter den Folgen von Überbevölkerung und mangelnden Ölreserven leiden. Im Gespräch mit 'express.de' erklärte der dreifache Vater, was er selbst für die Umwelt tue: "Ich versuche meinen Fleischkonsum zu reduzieren. Jute- statt Plastikbeutel zu nehmen, Inlandflüge zu vermeiden, Fair-Trade- und Bioprodukte zu kaufen ... Aber viele Menschen können das gar nicht, sie müssen im Discounter einkaufen." Jeder also nach seinen Möglichkeiten, so sieht das der Berliner. Dennoch - die Menschen sollten sich häufiger bewusst machen, was sie verzehren und unter welchen Umständen ihre Lebensmittel verarbeitet wurden: "Wussten Sie, dass für die Herstellung einer einzigen Packung Kartoffelchips 185 Liter Wasser verbraucht werden? Für die Herstellung einer Jeans sogar 8.000 Liter", verdeutlichte der Star-Autor.

Er selbst hat aber auch seine Schwächen - vielleicht nicht unbedingt die Kartoffelchips und Jeans, aber Fleisch, das ist sein Genussmittel: "Ich könnte leider nie Veganer werden. Meine CO2-Bilanz ist nicht gerade rosig."

Abgesehen davon möchte es sich der Familienvater nicht nehmen lassen, seinen drei Kindern auch fremde Kulturen zu vermitteln. Der Nachwuchs ist drei und zwei Jahre alt, der jüngste Sohn Felix sechs Monate. Der Kleine hatte einen schwierigen Start ins Leben, er kam elf Wochen zu früh auf die Welt. Nach einem Not-Kaiserschnitt hatte sich der Zustand des Babys zunächst stabilisiert, aber dann kippte die Situation: "Ich hatte ihn gerade auf dem Arm", erinnerte sich der Autor im Gespräch mit der 'Bild'. "Da sagte die Krankenschwester: 'Er fängt an zu marmorieren.'" Eine Ader war dabei, sich zu schließen, die Ärzte stellen später einen Darminfekt, eine Nierenbeckenentzündung und Hirnblutungen fest. Nicht der einzige Gesundheitsschreck für die Familie, deren Sohn kurze Zeit, nachdem er endlich aus der Klinik entlassen werden konnte, eine leichte Hirnhautentzündung entwickelte. Mittlerweile geht es Felix gut, 'express.de' zeigte Sebastian Fitzek stolz ein Foto: "Schauen Sie, jetzt hat er so propere Wangen wie Peer Steinbrück."

© Cover Media

— ANZEIGE —