Sean Penn: Von Regie wird man nicht reich

Sean Penn
Sean Penn © Cover Media

Sean Penn (54) muss als Schauspieler arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

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Lieber Schauspieler

Der Hollywoodstar ist seit Anfang der 80er im Kino zu sehen und machte Filme wie 'Dead Man Walking - Sein letzter Gang', 'Ich bin Sam' oder auch 'Milk' unvergessen. Letzterer brachte ihm 2009 seinen zweiten Oscar ein, den ersten holte er 2004 für seine Rolle in 'Mystic River'. Neben seiner Schauspieltätigkeit führte der Amerikaner auch immer wieder Regie, zuletzt 2007 bei 'Into the Wild'.

Im Interview mit dem britischen Magazin 'Short List' sprach Sean nun über die zwei Herzen, die in seiner Brust schlagen - das des Schauspielers und das des Regisseurs. Auf lange Sicht gesehen sei der Filmemacher-Stuhl alleine nichts für ihn gewesen, denn er musste Geld verdienen:

"Ihr wisst schon, man lässt sich scheiden, zahlt ein paar Geldstrafen und lässt sich auf etwas ein, wofür niemand tief in die Tasche greifen will, also muss man selbst in die Tasche greifen", grinste der Star, der sich 1989 von Pop-Ikone Madonna (56, 'Hung up') und 2010 von Robin Wright (48, 'House of Cards') scheiden ließ. "Dann hast du Kinder … Und sobald du fertig damit bist, Regie für einen Film zu führen, hast du mehr ausgegeben, als du eingenommen hast!"

Die einzige Lösung: Weiter als Schauspieler zu arbeiten. Bevor nun aber diverse Penn-Fans beleidigt sind: Natürlich liebt der Star auch die Schauspielerei! "Es gibt wesentlich schlimmere Wege, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, als mit einer Sache, die einen richtig fasziniert - und die Schauspielerei fasziniert mich", betonte der Megastar, der sein privates Glück inzwischen mit Oscarpreisträgerin Charlize Theron (39, 'Monster') gefunden hat.

Von seinen Kollegen hat er indes keine wirklich gute Meinung: Sean findet, dass viele Schauspieler "ihre Kunst entehrt" hätten, weil sie den Promistatus über das Handwerk stellen. "Ich glaube, dass die Schauspielerei heutzutage mehr mit dem Spiel des Ruhmes in Verbindung gebracht wird, als mit einer Gabe. Es sollte eine gebende, keine nehmende Industrie sein", seufzte Sean Penn.

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