Sascha Lewandowski hat sich das Leben genommen - ein schlimmer Verdacht bleibt

Sascha Lewandowski hat sich das Leben genommen
Sascha Lewandowski hat am 8. Juni Selbstmord begangen © imago sportfotodienst

Sascha Lewandowski: Hat er sich deshalb das Leben genommen?

Es sind schreckliche Vorwürfe, die da im Raum stehen. Vorwürfe, gegen die sich der ehemalige Bundesliga-Trainer Sascha Lewandowski nicht mehr wehren kann. Denn der hat sich am 8. Juni 2016 in seiner Bochumer Wohnung das Leben genommen.

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Es geht um sexuellen Missbrauch von Kindern und Pädophilie. Fünf Tage vor seinem Selbstmord sei Lewandowski laut der ‚WAZ‘ in eine Polizeikontrolle geraten. Die ‚Bild‘-Zeitung will herausgefunden haben, dass mit ihm im Auto ein zwölfjähriger Junge rumänischer Abstammung gesessen haben soll. Zeugen sollen den ehemaligen Trainer angeblich beobachtet haben, wie er mit dem Kind im Gebüsch eines Grüngürtels verschwunden sei. Die Polizei habe dort später Taschentücher gefunden und sichergestellt.

Noch in der Nacht sollen die Ermittlungen gegen Lewandowski begonnen haben. Sowohl er als auch der Junge seien ärztlich untersucht worden. Außerdem habe man bei dem 44-Jährigen einen Alkoholwert von 0,88 Promille im Blut festgestellt.

Am Mittwoch wurde Lewandowski dann tot in seiner Wohnung aufgefunden. Seine Familie hatte zuvor die Polizei gerufen, weil er nicht mehr an sein Handy gegangen war. Man habe dann seine Wohnung aufgebrochen und an der Badezimmertür eine Warnung gefunden, es befinde sich Kohlenmonoxid im Raum. Die Tür sei mit Klebeband abgedichtet gewesen. Als man die Tür öffnete, habe der 44-Jährige bereits tot im Badezimmer gelegen.

Die Ermittlungen werden nun offenbar nicht fortgeführt, denn normalerweise wird ein Ermittlungsverfahren gegen einen Toten eingestellt. Was bleibt, ist der schlimme Verdacht.

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