Sarah Tkotsch: Schmerz als Ablenkung ist falsch

Sarah Tkotsch
Sarah Tkotsch © Cover Media

Sarah Tkotsch (26) will nicht, dass Teenager das Thema Selbstverletzung verharmlosen.

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Ritzt euch nicht, Leute!

Auf der 'Dirty Dancing'-Premiere in Berlin präsentierte sich die junge Schauspielerin ('In aller Freundschaft') in einem sexy schwarzen Kleid und begeisterte damit die Fotografen. Wie mutig das Outfit tatsächlich war, zeigte sich bei genauerem Hinsehen: Der Look präsentierte nämlich nicht nur Tkotschs gute Figur, er gewährte auch Blick auf zahlreiche, dünne Narben am Arm.

Mit der 'Bild'-Zeitung sprach die Brünette zum ersten Mal über die Spuren aus ihrer Vergangenheit: "Ich war damals 14. Und ich hatte meine Probleme mit der Pubertät. Detailliert kann ich das gar nicht sagen. Es war ein großes Auf und Ab der Gefühle. Ich habe das Ritzen als Ventil benutzt, einen Ausweg gesucht."

Heute weiß die Künstlerin, dass sich selbst zu schneiden eben keinen Ausweg bietet. Ganz im Gegenteil: Körperlichen Schmerz als Ablenkung zu nutzen, findet Sarah Tkotsch "falsch". Sie selbst hat eine Therapie angefangen, um mit den Herausforderungen des Lebens klarzukommen und legte auch ihren Fans ans Herz, lieber zu reden als zu ritzen: "Selbstverletzung wird unter Gleichaltrigen oft verharmlost. Redet über eure Sorgen! Das Ritzen selbst löst keine Probleme", appellierte der Star.

Die Narben, die sie auf dem rosa Teppich in Berlin zeigte, lässt sich die Künstlerin jetzt mit Laserbehandlungen entfernen. Bis alles verblasst ist, werden sie bei Schauspieljobs oder Fotoshootings überschminkt oder am Computer entfernt. So auch, wenn die Berlinerin für 'In aller Freundschaft' vor der Kamera steht. Dort ist die Powerfrau ab Ende Mai als Krankenschwester Julia Weiß zu sehen. "Ich mag an Julia besonders, dass sie ihren Patienten gegenüber so emphatisch ist und sich sehr für sie einsetzt. Auch wenn das manchmal bedeutet, dass sie mit Vorgesetzten in Konflikte gerät", schwärmte Sarah Tkotsch vor Kurzem in einer Pressemitteilung des MDR.

 

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