Sarah Jessica Parker sieht sich nicht als Feministin

Sarah Jessica Parker: "Ich bin keine Feministin"
Sarah Jessica Parker auf dem September-Cover der "Marie Claire" © instagram.com/marieclairemag

Sarah Jessica Parker (51) kehrt am 9. Oktober mit ihrer neuen HBO-Serie "Divorce" auf die Fernsehbildschirme zurück. Deutsche Fans können via Sky die Folgen sehen. Im Interview zur Titelstory der September-Ausgabe der "Marie Claire" spricht die 51-Jährige darüber, ob ihre neue Show ihrem Serienhit "Sex and the City" ähnelt. Außerdem teilt sie ihre Gedanken zu Ehe und Scheidung und offenbart, wie feministisch sie eigentlich ist.

- Anzeige -

Wie ist ihre neue TV-Serie?

In "Divorce" spielt Sarah Jessica Parker Frances, die ihren Ehemann Robert, gespielt von Thomas Haden Church (56, "Spider-Man 3"), loswerden will. Berührungspunkte mit der Kultserie "Sex and the City" gäbe es keine. "Es ist etwas ganz anderes", stellt die 51-Jährige stellt klar.

Seit 1997 ist Parker mit Matthew Broderick (54) glücklich verheiratet. Die beiden haben drei Kinder, Sohnemann James Wilkie (13) sowie die Zwillingstöchter Marion Loretta und Tabitha Hodge (7). Für sie gehe es in der Ehe um eine Investition in die andere Person und um die Erwartungen, die man selbst habe. Wenn sich diese verändern und man klüger werde, könne es sein, dass man plötzlich feststelle, dass man seine Erwartungen mit dieser Person nicht mehr erfüllen könne. Dann würden viele Menschen eben aufgeben. Für ihre Kinder hat sie nur einen Wunsch: "Ich möchte, dass sie glücklich und neugierig sind."

 

Ja zur Gleichberechtigung

 

Parker zählt seit ihrer Rolle als Carrie Bradshaw zum Kreis der starken Frauen in Hollywood. Denn ihre Figur war unabhängig, ließ sich den Mund nicht verbieten und wusste, was sie wollte. Doch als Feministin würde sich die Schauspielerin trotzdem nicht bezeichnen. "Ich bin keine Feministin. Ich glaube nicht, dass ich dafür qualifiziert bin", gesteht sie. Sie glaube an Frauen und an Gleichberechtigung. Sie wolle aber schlichtweg, dass alle Menschen gleich behandelt werden. Auch der große Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen bringt die dreifache Mutter auf die Palme.

"Ich wünsche mir, dass dieser Unsinn aufhört. Ich möchte, dass Frauen für den Wert ihrer Beiträge bezahlt werden und nicht nach altmodischen Vorstellungen über Geschlechter", so Parker. Sie schwärmt zudem in den höchsten Tönen von Jennifer Lawrence und Emma Watson, die öffentlich bereits die ungleiche Behandlung von Frauen angeprangert haben. "Frauen zahlen Rechnungen, kriegen alles hin, bringen die Kinder von einem zum nächsten Ort. Je mehr wir darüber sprechen, umso besser werden wir alle", ist sich Parker sicher.

spot on news

— ANZEIGE —