Sarah Ferguson macht ihrem Ärger Luft

Sarah Ferguson macht ihrem Ärger Luft
In der 'Oprah Winfrey'-Show sprach Sarah Ferguson über die Tatsache, dass sie nicht zur Hochzeit von Kate und William eingeladen wurde. © Mandatory Credit: Manuil Yamalyan/WENN.com, MYB/ZOB/ZDS

Wie denkt sie über die königliche Schelte von Kate und William?

1900 Gäste waren zur Hochzeit von Prinz William und seiner Kate eingeladen, doch nur eine einzige Frau schaffte es, Schlagzeilen damit zu machen, nicht auf der Gästeliste zu stehen: Sarah 'Fergie' Ferguson. Obwohl sowohl ihre beiden Töchter Beatrice und Eugenie, sowie natürlich auch ihr Ex-Mann Prinz Andrew, bei den Feierlichkeiten in der Westminster Abbey anwesend waren, herrschte in Fergies Briefkasten Einladungs-technisch gähnende Leere.

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Jetzt trat die Herzogin von York nun in der Oprah Winfrey Show auf, um ihren Frust Luft zu machen. Fergie "was not amused“ über die königliche Schelte. Sie sagt, nicht zu Williams und Kates Traumhochzeit eingeladen gewesen zu sein, gab ihr das Gefühl, „absolut wertlos“ zu sein. „Es war sehr hart, denn die letzte Braut, die den Mittelgang entlanglief, war ich“, so Ferguson. „Ich war nicht eingeladen, das war für mich schwierig. Ich wollte bei meinen Mädchen sein, ihnen beim Ankleiden helfen und als Familie gehen.“

Ist Sarah Ferguson also sauer auf den frischgebackenen Herzog von Cambridge und seine Frau? Nicht wirklich. Denn selbst Fergie hat mittlerweile realisiert, dass sie vermutlich einen Schritt zu weit gegangen ist, als sie im letzten Jahr versuchte, Zugang zu ihrem Exmann in bare Münze zu verwandeln. Sie sagt nämlich: „Ich habe mich selbst durch mein Verhalten verbannt, durch die Vergangenheit.“ Anstatt Hochzeitstorte zu essen, floh Fergie deshalb zum Zeitpunkt der Hochzeit nach Thailand, wo sie sich - während in London die Trauung stattfand - eigenen Angaben zufolge drei Stunden lang für ihre ganzen Fehler selbst zur Schnecke machte.

Sarah Ferguson macht ihrem Ärger Luft
© dpa, John Stillwell

Nachdem die Videos von Fergies Auftritt bei Oprah auf den amerikanischen Webseiten die Runde machten, zeigte zumindest hier in den Staaten kaum jemand Mitleid für die königlich Ausgeschlossene. Stattdessen lauteten die Kommentare bei 'EOnline' und Co. „Selber Schuld!“, „Wer sich wie Dreck benimmt, wird auch so behandelt“ und „Aufgrund ihres Verhaltens ist sie längst kein Mitglied der königlichen Familie mehr.“

Doch Fergie gibt nicht auf, sie will unbedingt aller Welt beweisen, dass sie sich geändert hat. Ihr Auftritt bei Oprah diente nämlich eigentlich dazu, für ihre neue Reality Show 'Finding Sarah', die Mitte Juni im US-Fernsehen anläuft, die Werbetrommel zu rühren. Sie behauptet, sich in den sechs geplanten Episoden einem kompletten 'Body & Mind Makeover' zu unterziehen und ihr ganzes Leben zu aufzubauen. Ob ihr das tatsächlich gelingt, wird spätestens dann klar sein, wenn auch Prinz Harry unter die Haube kommt und die Gästeliste bekannt wird.

(Bildquelle: WENN/dpa)

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