Sarah Connor ist die Königin der Herzen

Sarah Connor ist die Königin der Herzen
Sarah Connor © Cover Media

Sarah Connor (35) hat Rückenwind: Ihre Fans und auch Kritiker loben sie für ihren Einsatz in der Flüchtlingskatastrophe.

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Candystorm bei Facebook

Die erfolgreiche Musikerin ('Mit vollen Händen') hat schon vor Wochen eine syrische Flüchtlingsfamilie bei sich aufgenommen - eine Mutter mit fünf Kindern lebt derzeit in Sarahs Einliegerwohnung. Doch anstatt es an die große Glocke zu hängen und sich in den Mittelpunkt zu stellen, hat die Künstlerin versucht, ihre Hilfe geheim zu halten. Bis die Boulevardmedien Wind davon bekamen und erste Berichte auftauchten, dann erst schrieb Sarah in der 'Zeit' darüber.

Den Link zu dem Artikel stellte sie bei Facebook online und darf sich dieser Stunden über einen wahren Candystorm freuen: Ihre Fans - und auch Kritiker - feiern sie für ihren Mut, ihren Einsatz und ihre Bescheidenheit. Am Wochenende [17./18. Oktober] wurde der Artikel mit über 9.500 Likes belohnt, über 1.300 Mal geteilt und knapp 700 Mal kommentiert. Hasstiraden sucht man dabei vergeblich: Sarahs Fans loben, loben und loben die Sängerin!

Stefan beispielsweise schrieb einen langen Eintrag, in dem er betonte: "Diese Entscheidung, verbunden mit der geplanten Geheimhaltung, ist einfach nur großartig! Ist es ein Tropfen auf den heißen Stein? Ja, sicher. Aber wenn nur ein einziges Kind dadurch seine Schatten besiegen und ruhiger schlafen kann, dann war es das wert."

Fatima war der Meinung: "Sarah Connor labert nicht einfach nur, sie handelt und tut Gutes. Eine Frau mit Herz ist sie."

Bernd konnte mit Sarah gleichziehen und schrieb: "Toll! Auch meine Frau und ich haben vor zwei Wochen zwei syrische Flüchtlinge bei uns aufgenommen... Sie nehmen an unserem täglichen Leben teil und so ist es für beide Seiten eine echte Hilfe und auch tolle Erfahrung..."

Negative Kommentare unter dem Posting muss man hingegen lange suchen. Michael war einer der wenigen Kritiker, der so gar nichts Positives an dem Einsatz der Künstlerin finden konnte. Er schrieb:

"Schön. Aber warum hat Sarah nicht schon vorher ein bis zwei deutsche Armutsrentner oder Obdachlose aufgenommen? Für mich ist das populistisch und ein schwerer Fehler. Da werden Erwartungen geweckt, die mit der Realität nicht vereinbar sind. Also keinen Respekt an dieser Stelle, eher ein Facepalm für eine Maßnahme, die lediglich auf Medienwirksamkeit ausgelegt ist."

Dagmar hingegen zeigte Größe und räumte ehrlich ein:

"Ich bin kein Fan von Sarah Connor, aber was sie da still und leise getan hat, hat meinen tiefsten Respekt. Ich schäme mich fast, dass ich so oberflächlich feststellte, die mag ich nicht."

Obwohl Sarah Connor ihre Hilfe geheim halten wollte, kann sie jetzt froh sein, dass alles ans Licht kam - immerhin stehen ihre Fans vollkommen hinter ihr.

Cover Media

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