Sarah Connor: Ihr Album 'Muttersprache' gibt viel Persönliches preis

Sarah Connor verrät nicht mehr viel Privates.
Auf 'Muttersprache' gewährt Sarah Connor sehr persönliche Einblicke.

So rechnet Sarah Connor mit ihrem Ex ab

Sie war mal Deutschlands Popdiva Nummer eins. Anfang der 2000er machte sich Sarah Connor einen Namen als die deutsche Mariah Carey. Ihre Stimme klang nach Amerika, der Name sowieso. Sie führte ein Popstar-Leben an der Seite von Ex-Boygroup-Mitglied Marc Terenzi, gab ihm vor TV-Kameras das Ja-Wort. Mittlerweile ist nicht nur der Schlussakkord ihrer Beziehung längst verklungen, auch um sie war es zwischendurch still geworden. Fünf Jahre nach ihrem letzten Album ist sie jetzt zurück. Doch statt Ami-Mucke mit englischen Texten versucht es Sarah Marianne Corina Lewe - so ihr bürgerlicher Name - jetzt auf Deutsch.

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Auf dem Album 'Muttersprache' steht trotzdem Sarah Connor - und doch ist der Name anders. Denn er soll jetzt nicht mehr Säääärah, sondern Sarah ausgesprochen werden. Ihre Liebe zur deutschen Musik hat sie auch durch Gregor Meyle entdeckt. Bei 'Sing meinen Song' präsentiert sie 2014 sein Lied 'Keine ist wie du'. "Dein Song war definitiv ein Schlüsselerlebnis auf diesem ganzen Weg. Es ist natürlich viel intensiver, wenn du die Leute auf Deutsch mit den richtigen Worten erreichst", verrät sie in der Sendung 'Meylensteine'.

Ihr Album ist bereits auf Platz eins der deutschen Charts eingestiegen. Die Texte sind ungewohnt persönlich - Sarah Connor verarbeitet darin ganz private Erlebnisse. Ihre erste Single 'Wie schön du bist' liegt ihr ganz besonders am Herzen. "Der ist inspiriert von meinen Sohn. Der ist gerade in der Pubertät und ich wollte ihm Mut geben und sagen wie schön er ist", so die Sängerin, die ihr Privatleben nach der Reality-Doku im TV so gut es geht aus der Öffentlichkeit heraushält. "Ich bin selbst in meinem engsten Kreis mittlerweile vorsichtig mit Geheimnissen und mit dem, was ich erzähle. Das tut mir auch weh und verletzt mich", erzählt sie.

In ihren Texten rechnet Sarah Connor mit Marc Terenzi ab

Um so offener gibt sie sich dafür in den Songtexten. In 'Kommst du mit mir' findet sich etwa eine spätpubertäre Abrechnung mit dem Ex, die so gar nicht zu der um Ernsthaftigkeit bemühten Sängerin passen will.

Da heißt es: "Vier Uhr nachts, hältst du mich für dumm? / Ich weiß genau: Du machst jetzt mit ihr rum." Im Refrain wird's noch schlüpfriger: "Kommst du mit ihr wie mit mir? / Berührt sie dich so wie ich? / Kommt sie mit dir überall hin? / Machst du's mit ihr so wie wir?" Und schließlich in Strophe zwei: "Bringt sie dich zum Beben? / Ist sie dunkel wie ich? Sieht sie dich dabei an? Oder löscht ihr das Licht?" Marc Terenzi erzählt derweil in Interviews, er habe ein gutes Verhältnis zu seiner Ex.

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