Sarah Connor fühlt sich in Berlin wohl

Sarah Connor fühlt sich in Berlin wohl
Sarah Connor © Cover Media

Sarah Connor (35) ist zwar kein Großstadtmensch, genießt aber die Anonymität in Berlin.

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Endlich Anonymität

Ihre ersten Lebensjahre verbrachte die Sängerin ('Wie schön du bist') im Hamburger Stadtteil Altona, später wuchs sie im beschaulichen Delmenhorst auf, wo sie auch noch als Erwachsene viele Jahre lebte. Mittlerweile wohnt sie aber in der Hauptstadt.

"Momentan bin ich sehr glücklich in Berlin. Aber es hat drei Jahre gedauert, bis ich mich hier wirklich zu Hause gefühlt habe. Zwischendurch hatte ich großes Heimweh", gestand sie im Interview mit 'sh:z'. Ein Großstadtmensch werde sie nämlich auch nie werden, verriet sie. "Selbst in Berlin wohne ich am Stadtrand. Am Wochenende fahre ich mit meinen Kindern gern raus nach Brandenburg. Ich mag das Grün, die Wälder, die Seen."

Selbstverständlich hat die Großstadt aber auch ihre Vorteile, die Sarah nur zu gerne nutzt. "Diese Metropole pulsiert einfach. Sie ist unheimlich vielseitig. Überall trifft man kreative, weltoffene Menschen, die Stadt bietet ein großes kulturelles Angebot. Theoretisch könnte ich jeden Tag zu irgendeiner Veranstaltung gehen", schwärmte sie, betonte aber, das rote Teppiche heute nicht mehr ihr Ding seien, denn in Berlin lebt sie schließlich auch, um anonymer sein zu können. "Ich lebe sehr zurückgezogen und genieße die Anonymität. Auf dem Land, wo jeder jeden kennt, war das nicht möglich. Manchmal haben die Paparazzi bei mir vorm Tor geschlafen, weil ich die einzige Attraktion in der Umgebung war. In Berlin gibt es wesentlich weniger Aufregung um meine Person."

2015 war für Sarah Connor ein besonders erfolgreiches Jahr. Nach fünf langen Jahren veröffentlichte sie mit 'Muttersprache' endlich ein neues Album und das auch noch auf Deutsch! Fans und Kritiker zeigten sich begeistert, das Werk stürmte bis an die Spitze der Charts. "Mir ging es gar nicht bewusst ums Neuerfinden, sondern eher um Entwicklung. Darum, was ich die nächsten zehn Jahre mache. Ich habe eine sehr erfolgreiche Popkarriere durchlaufen, irgendwann wollte ich aber mehr Tiefe, Inhalt und Handwerk. Deshalb fing ich im letzten Jahr an, in meiner Muttersprache zu schreiben", erklärte Sarah Connor ihren Wandel kürzlich gegenüber 'RuhrNachrichten.de'. 

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