Sarah Connor: Alle dachten, es geht mir gut

Sarah Connor
Sarah Connor © Cover Media

Sarah Connor (33) ist nicht immer die starke Powerfrau, die sie nach außen hin darstellt.

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Sie sprach über ihren Burnout

Die Künstlerin ('Skin on Skin') hat in Bezug auf Kritik meistens ein dickes Fell, gab aber im Gespräch mit 'Prominent' zu, dass negative Schlagzeilen sie auch manchmal treffen. "Es gibt Zeiten, wo es mir völlig egal ist. Aber dann gibt es auch Zeiten, in denen ich wahnsinnig unsicher bin und verletzlich oder traurig oder angeschlagen", so die Sängerin. Fiese Sprüche prallen dann nicht spurlos an ihr ab. "Dann nehme ich mir alles zu Herzen: jeden Kommentar, jede Schlagzeile."

Im Sommer 2005 ließen sich die 'Echo'-Gewinnerin und ihr damaliger Partner Marc Terenzi (35, 'What If') von ProSieben mit Kameras begleiten, sogar die Hochzeit wurde im TV ausgestrahlt. Zwar betonte die in Hamburg geborene Blondine immer wieder, dass sie nichts bereue - doch heute würde sie definitiv anders entscheiden. Konsequenterweise hält sie ihr Privatleben möglichst aus den Schlagzeilen heraus. Schließlich fiel sie in ein tiefes Loch, nachdem die Realityshow ausgestrahlt wurde. "Im Jahr nach dem Dreh der Serie ging es mir richtig schlecht - mit Burnout. Mir wurde der Himmel zu schwer, wo es mir nach außen hin hätte gut gehen sollen. Aber ich saß damals da und dachte: 'Jetzt denkt die ganze Welt, ich bin der glücklichste Mensch auf der Welt, aber warum bin ich dann so traurig? Warum geht es mir so beschissen? Warum bin ich so leer? Warum bin ich so ausgebrannt?'" Dann die "Rettung": 2006 brachte die heutige Dreifach-Mama ihre Tochter Summer zur Welt. Das kleine Mädchen wurde mit einem Herzfehler geboren, der zwar operiert und geheilt wurde, dennoch schwer an den Nerven der Familie zerrte. Für ihr Kind musste sie alle Kräfte mobilisieren - ein großes Glück für Connor. "Als Summer geboren wurde, ging es mir besser. Meine Angstattacken gingen weg, meine Einsamkeit. Ich hatte das Gefühl, es geht nicht mehr um mich. Ich muss jetzt funktionieren und für sie da sein", beschrieb sie.

Jetzt läuft das Privatleben und die Karriere wie am Schnürchen. Momentan ist Connor, die 2010 bekannt gab, mit ihrem Manager Florian Fischer (39) zusammen zu sein, in der Vox-Sendung 'Sing meinen Song - Das Tauschkonzert' zu bewundern. Am Mittwoch müssen ihre Kollegen Xavier Naidoo (42, 'Dieser Weg'), Andreas Gabalier (29, 'Zuckerpuppen'), Gregor Meyle (35, 'Niemand'), Sandra Nasic (37, 'Open Your Eyes'), Sasha (42, 'She's the Most') und Roger Cicero (43, 'Ich atme ein') ihre alten Hits zum besten geben - ein Kraftakt für alle Beteiligten. "Die Nerven liegen blank", gestand Gabalier laut 'Abendzeitung München' und sagte zu Connor: "Ich muss dir ganz ehrlich sagen: Das war der größte Kampf der ganzen Staffel." Auch Soul-Star Xavier Naidoo hatte vor den Songs der erfolgreichen Sängerin Respekt. "Du warst echt mein Angstgegner!", musste er zugeben.

Am Dienstagabend wird sich zeigen, ob es für die Darbietung der Musik-Kollegen von Sarah Connor Applaus geben wird.

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