Sangría bekommt Konkurrenz

Hugo
So sieht ein Hugo aus, der als Basis Weißwein hat. Foto: Markus Heine © deutsche presse agentur
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Ein Riesling schmeckt anders als ein Müller-Thurgau, ein Spätburgunder nicht wie ein Dornfelder. Einigen Weinliebhabern reicht diese Vielfalt (und der Zuckergehalt) nicht - sie greifen nach Wein-Mischgetränken wie Sangría.

Nun gibt es immer mehr dieser weinhaltigen Getränke in der Flasche: Hugo etwa ist Weißwein mit Holunderblüte und Minze, Looping ein Wein mit Johannisbeersaft, Marie Blanc ein Riesling mit Maracuja und Marille.

Einige deutsche Winzer wollen bei dem Trend jedoch nicht mitmachen und bleiben bei den natürlichen Produkten, wie sie der Fachzeitschrift "Der deutsche Weinbau" sagen. Tanja Baumann von der Wein- und Sektkelterei Schloss Affaltrach etwa meint: "Ich denke, dieser Trend zu Cocktails auf Weinbasis wird bald wieder abflauen."


Quelle: DPA
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