Samy Deluxe hätte fast nicht bei 'Sing meinen Song - Das Tauschkonzert' teilgenommen

Samy Deluxe: Wenn ins TV, dann mit Niveau!
Samy Deluxe © Cover Media

Samy Deluxe (38) hätte sich 'Sing meinen Song 2016' fast entgehen lassen.

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Skeptisch

Der deutsche Rapper ('Weck mich auf') mit sudanesischen Wurzeln nahm dieses Jahr an der dritten Staffel des Tauschkonzerts auf Vox teil und schmetterte dabei die Lieder anderer Stars, darunter Nena (56), Xavier Naidoo (44) und The BossHoss. Beinahe hätte Samy der Sendung allerdings eine Abfuhr erteilt, ein Fan der modernen TV-Unterhaltung ist er nämlich nicht.

"Ich stehe den Medien und insbesondere dem Privatfernsehen sehr skeptisch gegenüber", gab er im Gespräch mit 'szenerostock.de' zu. "Deren Aufgabe ist es, zu einer Masse in einer möglichst dummen Sprache zu sprechen. Wenn du in solch einem Medium Protagonist sein willst, musst du dich dümmer machen als du bist."

Formate wie 'Popstars', 'Dschungelcamp' und 'Promidinner' kämen für ihn deshalb auf keinen Fall in Frage. "Das gleiche Geld kann ich auch verdienen, ohne im Fernsehen stattzufinden. So ist mein Leben viel besser", befand der Musiker.

An Popularität gewinne man auch nicht automatisch als TV-Star: "Das Fernsehen macht dich nicht beliebter, sondern exponierter. Und dann haben viel mehr Leute eine Meinung über dich. Das ist erst einmal nichts Gutes", warnte Samy Deluxe. "Deshalb habe ich die Anfrage von 'Sing meinen Song' zuerst pauschal abgesagt. Aber nach einem Anruf von Xavier habe ich mir wenigstens mal die Sendung angeguckt und das Ganze zwei Tage sacken lassen." Den letzten Ruck gab ihm dann Nena, die ihm sagte, sie mache nur mit, wenn er mitmache. "Wir haben uns dann sogar ein paar Extrarechte erkämpft", freute sich der Bühnen-Profi.

Ebenfalls mit von der Partie waren Annett Louisan, Seven und Wolfgang Niedecke, mit anderen Künstlern hätte Samy derweil nicht gerne die Bildfläche geteilt. "Ich will da gar nicht so wertend sein, aber es gibt einfach unterschiedliche Arten von Künstlern und wie Karrieren gestartet wurden. Da fühl ich mich in einem Rahmen wie hier total wohl, aber mit Sarah Connor und Yvonne Catterfeld wär es schwierig - obwohl ich überhaupt nichts gegen die hab", erklärte er kürzlich gegenüber 'stern.de'. "Ich wusste, wer alles mitmacht und hab als letzter zugesagt. Generell bin ich für musikalische Sachen immer offen, es ist bei mir nur eine Niveau-Frage."

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