Samuel Koch: Weihnachten auf der Intensivstation

Samuel Koch: Weihnachten auf der Intensivstation
© dpa bildfunk

Ärzte geben noch keine Prognosen ab

Es war wohl das traurigste Weihnachtsfest, das die Kochs bisher feierten. Die Familie des verunglückten 'Wetten, dass..?'-Kandidaten Samuel Koch kamen zu ihrem Sohn in die Intensivstation des Schweizer Krankenhauses Nottwil, wo der 23-Jährige seit gut zwei Wochen behandelt wird.

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Ein traditionelles Weihnachtsessen - hausgemachte Pasteten mit Ragout - gab es laut 'Bild', aber die Ärzte konnten Samuel kein Weihnachtsgeschenk machen: Eine genauere Vorhersage, wie sich die Lähmungen an seinem Körper entwickeln werden, gibt es noch nicht. "Diese Prognosen können die Ärzte erst nach Neujahr abgeben", sagte Klinik-Sprecherin Jana Hurschler der Zeitung.

Immerhin konnte Samuel an dem Festessen zu Weihnachten auch teilhaben. "Samuel kann sich normal ernähren, er kann etwas beißen, schlucken und auch zerkauen", so der behandelnde Chefarzt Dr. Michael Baumberger.

Samuel war am 4. Dezember in der ZDF-Show 'Wetten, dass..?' in Düsseldorf beim Versuch, mit Sprungfedern an den Füßen über ein entgegenkommendes Auto zu springen und dabei einen Salto zu schlagen, gestürzt. In dem Fahrzeug saß Vater Christoph Koch. Samuel zog sich so schwere Verletzungen an den Halswirbeln zu, dass er damit rechnen muss, dauerhaft gelähmt zu bleiben.

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