Sam Riley: Das war halt nix

Sam Riley
Sam Riley © Cover Media

Eigentlich hätte Sam Riley (34) die besten Voraussetzungen für eine Rockstar-Karriere gehabt, aber irgendwie sollte es wohl nicht sein.

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Mit dem Rockstar-Leben

Der Schauspieler ('Control') ist bald neben Weltstar Angelina Jolie (38) in 'Maleficent - Die dunkle Fee' zu sehen. Bevor er sich in Hollywood versuchte, war er Frontmann der Band 10.000 Things, aber auch, wenn die Herren sogar ein Album rausbrachten, meinte es das Schicksal nicht gut mit ihnen: "Wir waren nicht sehr erfolgreich. Wir haben eine der schlechtesten Bewertungen aller Zeiten von NME bekommen. Wir waren wohl das, was man 'erfolglos' nennt. Wir haben unser Bestes gegeben, aber alles geriet spektakulär durcheinander. Aber dafür muss ich mich nie fragen, ob aus mir ein Rockstar geworden wäre, weil ich mein junges Erwachsenenleben damit verbracht habe - bis wir von unserem Label fallengelassen wurden. Ich hatte eine Wahnsinnszeit dabei. Aber wir waren nicht, was die Öffentlichkeit wollte, oder vielleicht war es auch nicht die richtige Zeit. Ich meine, wir waren natürlich besser als die Kaiser Chiefs!", lachte Sam gegenüber dem britischen Magazin 'ShortList'.

Glücklicherweise vergeudete der Ehemann von Alexandra Maria Lara (34, 'Der Untergang') nicht allzu viel Zeit damit, seine Wunden zu lecken, sondern konzentrierte sich auf ein anderes kreatives Handwerk: die Schauspielerei. 2012 übernahm er an der Seite von Kristen Stewart (24) die Hauptrolle in 'On the Road - Unterwegs'. Der Film spielt in den 40er Jahren und der Vater eines kleinen Sohnes verschrieb sich ein einmonatiges Beatnik-Bootcamp, um sich in seine Rolle des jungen Schriftstellers Sal Paradise einzufinden.

Aber auch für seinen aktuellen Part brachte er sich an seine Grenzen - gar nicht so leicht, immerhin ist sein Diaval die menschliche Verkörperung von Maleficents bösem Raben. "Das ist so verdammt peinlich", lachte Sam. "Zum einen wusste ich mal so gar nichts über Raben. Also habe ich mich etliche Videos auf YouTube angesehen. Dann haben sie für mich arrangiert, dass ich mich mit einem Bewegungstrainer treffen kann. Der kam von einer der führenden Schauspielschulen Londons - eine von denen, die mich als Schüler abgelehnt hatten. Drei Stunden lang saß ich mit einem Raben in einem Raum. Die sind riesig, ich hatte ja keine Ahnung! Wirklich furchteinflößend und unglaubliche Charaktere. Ich studierte den Raben und habe dann mit diesem Bewegungstrainer versucht, alles zusammenzubringen. Tatsächlich war ich danach total froh, dass ich es nicht auf die Schauspielschule geschafft habe, denn am Ende der Stunde rannte ich durch die Halle und flatterte mit den Armen."

Wer sich von dem Flatter-Talent von Sam Riley überzeugen will: 'Maleficent - Die dunkle Fee' läuft ab dem 29. Mai im Kino.

Cover Media

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