Salma Hayek steht mit beiden Beinen im Leben 

Salma Hayek steht mit beiden Beinen im Leben 
Salma Hayek © Cover Media

Salma Hayek (48) erinnert sich noch heute ganz genau an eine Reise nach Indien, bei der sie Mutter Teresa (†87) in deren wohltätiger Arbeit unterstütze.

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Kein Platz für Gefühlsduselei

Der Hollywoodstar ('Frida') ist nicht nur für seine Filme, sondern auch für seinen Charity-Einsatz bekannt, zahlreiche Organisationen unterstützt Salma Hayek tatkräftig. Eine ihrer Reisen ist der Darstellerin dabei besonders stark in Erinnerung geblieben: ein Besuch in Indien im Jahr 1996, bei dem sie Mutter Teresa in ihren Hospizen in Kalkutta half.

Dabei konnte Salma mit ihrer bodenständigen Einstellung punkten. "Ich weine nicht. Ich erledige die Dinge, ich bin nicht kalt oder weich. Ich stehe einfach mit beiden Beinen im Leben. Es gab Dinge, die keiner der Freiwilligen tun wollte. Ich machte alles", erklärte sie im 'Latina'-Magazin. "Ich wusch den ganzen Tag lang all die Patienten, die Durchfall hatten. Ich rasierte Köpfe voller Läuse, säuberte Wunden, aus denen Maden kamen und impfte Patienten."

Auf ihren Reisen musste die Schauspielerin immer wieder feststellen, dass Frauen oft am meisten leiden. Salma selbst wuchs in einem Haus mit strengen, moralischen Wertvorstellungen auf, in dem jeder - unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Klasse - gleich behandelt wurde. Aus diesem Grund engagiert sie sich auch in vielen verschiedenen Bereichen und kämpft nicht nur für Latino-Probleme. "Ich möchte nicht von meinen eigenen Leuten vereinnahmt werden. Das bin nicht ich. Ich bin eine Latina. Ich bin Mexikanerin. Und ich bin stolz darauf. Ich bin aber auch Amerikanern. Mir liegen die USA am Herzen, mir liegt Mexiko am Herzen, aber auch der Rest der Welt. Ich denke, dass das einen besseren Menschen aus mir macht. Ich betrachte mich zuerst als Menschen. Viele Dinge, die mit meinen Latino-Wurzeln einhergehen, haben mir dabei geholfen, ein besserer Mensch zu werden", sinnierte Salma Hayek.

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