Sage Stallone: Tod wird immer mysteriöser

Woran starb Sage Stallone?
Sylvester Stallones Sohn Sage ist tot. Woran starb er? © action press, DOHENY,DORIS

"Verhalten wie Ozzy Osbourne"

Der überraschende Tod von Sylvester Stallones ältestem Sohn Sage am 13. Juli wird immer mysteriöser. Ausgeschlossen werden kann offenbar nur ein Selbstmord. Ansonsten könnten die Aussagen über das Leben des 36-Jährigen allerdings widersprüchlicher nicht sein.

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So berichtet die gewöhnlich gut informierte Klatschseite 'TMZ', Sage habe seit mindestens drei bis vier Tagen tot in seinem Zimmer gelegen. Dort soll es laut eines Ermittlers "widerlich" ausgesehen haben. Der Raum sei mit Zigarettenkippen und leeren Dosen übersät gewesen. Auch "zahlreiche leere Pillenfläschchen" sollen die Beamten gefunden haben.

Für Robert Rhine ist dieses Szenario nicht verwunderlich. Der Chefredakteur des Magazins 'Girls And Corpses' behauptet gegenüber 'TMZ', er sei noch im Mai für ein Fotoshooting im Haus von Sage Stallone gewesen, weil dieser das Model seit Jahren gekannt habe. Während des ganzen Shootings soll Sylvester Stallones Sohn aber völlig neben sich gestanden haben.

Zunächst soll es 45 Minuten gedauert haben, bis er überhaupt auf das Klingeln reagierte. Anschließend will Rhine sofort erkannt haben, dass Sage "auf irgendetwas war". Er sei herumgestolpert und habe undeutlich geredet. In einer Sekunde soll er sich noch unterhalten haben, dann sei er plötzlich einfach davongegangen. Ein Verhalten, das Rhine "sehr an das von Ozzy Osbourne" erinnerte.

Obendrein habe auch Sage ein paar Fotos machen wollen, was dem Redakteur aber aufgrund von Urheberrechtsproblemen nicht gefiel. Doch dann will er gemerkt haben, dass Sage die ganze Zeit über ohnehin noch nicht einmal die Klappe vor der Linse entfernt hatte. Allerdings gab Rhine zu, dass er in der ganzen Zeit nicht gesehen habe, dass der 36-Jährige irgendetwas konsumierte.

Postete er Stunden zuvor noch Fotos auf Facebook?

Woran starb Sage Stallone?
Sage Stallone stand auch mit seinem Vater vor der Kamera. © REUTERS, HANDOUT

Ein ganz anderes Bild zeichnet Sages Freund und Anwalt George Braunstein. Die Leiche habe nicht schon seit mehreren Tagen im Zimmer gelegen, sagte er gegenüber 'People.com'. Ein Beweis dafür sei, dass der 36-Jährige noch 17 Stunden vor seinem Tod Fotos von sich auf Facebook gepostet habe.

Welche Version auch immer stimmen mag: Klarheit dürfte wohl erst das Obduktionsergebnis bringen.

(Bilder: Getty Images, Reuters)

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