Sacha Baron Cohen darf Freddie Mercury mimen

Sacha Baron Cohen darf Freddie Mercury mimen
Na bitte: Sacha Baron Cohen darf doch Freddie Mercury spielen © Matt Sayles/Invision/AP

Wie man ein Album auf den Weg bringt, das wissen die verbliebenen Mitglieder der Kultband Queen. Mit dem Film über das Leben ihres verstorbenen Kollegen Freddie Mercury (1946-1991) tun sie sich hingegen schwer. Jetzt gibt es den nächsten Paukenschlag rund um die geplante Kino-Biografie. Denn Spaßmacher Sacha Baron Cohen (43, "Borat") darf nun doch die Hauptrolle übernehmen, wie die britische "Daily Mail" berichtet - und außerdem das Drehbuch schreiben und Regie führen. Dabei hatten sich die Queen-Mitglieder bereits gegen Cohen ausgesprochen.

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Überraschende Wende

Cohen war bereits im Oktober 2012 als Mercury-Darsteller bestätigt worden - und im August 2013 wieder geschasst. Danach geisterten grundverschiedene Schauspielertypen wie Johnny Depp (51), "Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe (25) und Newcomer Ben Whishaw (34) als Ersatz durch die Gazetten. Nun scheint aber tatsächlich alles in trockenen Tüchern zu sein. Denn die Info über Cohens Engagement stammt von keinem geringeren als Queen-Manager Jim Beach (72).


"Wir wollten nicht, dass der Film ein Witz wird"

"Sie haben wahrscheinlich die Saga rund um das Queen-Freddie-Mercury-Biopic verfolgt, das in Hollywood seit sieben Jahren entwickelt wird", sagte Beach laut "Daily Mail" auf dem Podium bei einer Preisverleihung in London. "Ein wichtiger Durchbruch ist, dass wir jetzt Sacha Baron Cohen überzeugen konnten, diesen Film zu schreiben, zu produzieren und als Regisseur zu leiten - und er hat sich auch bereit erklärt, die Hauptrolle zu spielen."


Ob das Projekt in dieser Konstellation reibungslos laufen wird, bleibt aber abzuwarten. "Wir hatten das Gefühl, dass Sacha vermutlich nicht der Richtige ist. Wir wollten nicht, dass der Film ein Witz wird", hatte Queen-Drummer vor einiger Zeit noch der "Sun" erklärt. Vielleicht sind die Musiker aber auch einfach der langen Suche überdrüssig geworden. "Ich dachte das Musikbusiness wäre langsam, aber das hier ist wie der Versuch, in Sirup zu schwimmen", sagte Taylor über die Vorarbeiten zu dem Streifen.

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