Sabine Lisicki: Privates sollte privat bleiben

Sabine Lisicki
Sabine Lisicki © Cover Media

Sabine Lisicki (24) fiel es nicht immer leicht, im Rampenlicht zu stehen.

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Nichts für die Öffentlichkeit

Der Tennisstar und der Moderator Oliver Pocher (36, 'Rent a Pocher') machten im Dezember bei der 'Ein Herz für Kinder'-Spendengala ihre Beziehung publik. Seitdem steht die Sportlerin, die seit Steffi Graf 1999 die erste Deutsche im Wimbledon-Finale war, noch mehr im Rampenlicht. Zu Beginn musste Lisicki erst einmal lernen, mit der gesteigerten Aufmerksamkeit der Medien und den Schlagzeilen über ihr Privatleben klarzukommen: "Es ist nicht immer leicht, mit diesen medialen Mechanismen umzugehen. Das musste ich erst lernen, gerade am Anfang war das nicht einfach. Mit der Zeit ging das aber immer besser. Ich bin der Meinung, dass private Dinge privat bleiben sollen - zumal sowieso schon sehr viel über mich bekannt ist. Aber ich habe eben diese Zeit gehabt, in der es Schlagzeilen gab, ich eine langwierige Verletzung hatte und trotzdem Termine wahrnehmen musste. Das war definitiv eine große Herausforderung für mich", erklärte sie im Interview mit 'eurosport.yahoo.com'.

Im Gegensatz zu ihrer Beziehung gibt die Tennisspielerin aber bereitwillig Auskunft über ihre sportliche Leistung und über ihren Gesundheitszustand. Nicht nur durch Verletzungen musste sie in der Vergangenheit Rückschläge hinnehmen, sondern auch durch die Diagnose einer Gluten-Unverträglichkeit. Im Mai 2011 brach Lisicki bei den French Open mit Bauchkrämpfen zusammen und musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Obwohl die Diagnose zunächst ein Schock war, bedeutete sie gleichzeitig große Erleichterung: "Ich war sehr froh, als ich vor ein paar Jahren erfahren habe, warum es mir nicht gut ging: es lag an einer Gluten-Unverträglichkeit", berichtete sie.

Endlich kannte sie die Ursache für die Bauch- und Magenschmerzen, unter denen sie einen Großteil ihres Lebens litt. Allerdings musste sie auch von einem Tag auf den anderen ihre Ernährung umstellen: "Als ich die Diagnose gestellt bekommen habe, geriet ich in Panik, denn ich wusste nicht, worauf ich achten muss", sagte sie jüngst gegenüber 'Bild' und fügte hinzu, dass sie am meisten ihr "Vollkornbrot vermisst - das gehörte zum Frühstück immer dazu."

Mittlerweile ist Sabine Lisicki, die jetzt auch mit dem Lebensmittelhersteller Dr. Schär zusammenarbeitet, dank der Ernährungsumstellung wieder in Topform - beste Voraussetzung für weitere Tenniserfolge: "Heute sind meine Bauch- und Magenschmerzen weg. Ich bin nicht mehr müde, brauche sogar eine Stunde weniger Schlaf."

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