Sabia Boulahrouz bestätigt die Trennung von Rafael van der Vaart

Sabia Boulahrouz ist nun wieder Single
"Die Beziehung zu Raf ist vorbei", sagt Sabia Boulahrouz im Interview mit dem 'OK!'-Magazin. © picture alliance / BREUEL-BILD, BREUEL-BILD/ABB

Sabia Boulahrouz spricht zum ersten Mal über die Trennung von Rafael van der Vaart

Lange wurde spekuliert, jetzt ist es offiziell: Sabia Boulahrouz und Rafael van der Vaart haben sich nach zweieinhalb Jahren getrennt. Das hat die 37-Jährige jetzt selbst in einem ausführlichen Interview mit dem 'OK!'-Magazin bestätigt.

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"Die Beziehung zu Raf ist vorbei", verrät sie. "Aber wir lieben uns noch immer sehr." Die Entscheidung, die Beziehung zu beenden, hätten sie vor einer Woche am Telefon getroffen. Eine denkbar ungünstige Zeit für Sabia, die gerade ein Kind erwartet. Doch die Negativ-Schlagzeilen in der Klatschpresse seien der werdenden Mutter einfach zu viel geworden: "In den letzten zwei Jahren wurde ich verbal sicher zehnmal ermordet. Wenn ich es in Worte fassen müsste, könnte man es am besten umschreiben mit dem Gefühl von jemandem, der vergewaltigt und danach zum Sterben auf einem verlassenen Pfad zurück gelassen wurde."

Aber warum geht Sabia Boulahrouz jetzt mit der Trennung an die Öffentlichkeit? Oliver Opitz, Chefrekdakteur des 'OK!'-Magazins, erklärt im RTL-Interview: "Es soll zeigen, dass es kein Spaß ist, sondern dass sie ihr Innenleben nach außen kehrt. Es ist ein Fass, das überläuft. Sie wollte einfach sprechen."

Sabia Boulahrouz hatte Selbstmordgedanken

Sabia Boulahrouz und Rafael van der Vaart haben sich getrennt.
Schwangere Sabia Boulahrouz gibt das erste Interview nach der Trennung von Rafael van der Vaart. © KCS Presse / Splash News

Sabia Boulahrouz selbst ist nicht zu sprechen, in der Villa in Hamburg scheint niemand zu Hause zu sein. Der letzte Eintrag der 37-Jährigen auf Twitter ist über eine Woche alt, dort schreibt sie: "Ich gebe niemals Interviews." Was hat ihre Meinung geändert: "Sie wollte ihre Sicht der Dinge darstellen, das wollte sie eigentlich schon länger. Doch sie hatte das Gefühl: Bevor ich etwas falsch mache, mache ich lieber nichts. Wir haben Vertrauen zu ihr aufgebaut und sie fühlte sich gut", erklärt Oliver Opitz.

Denn obwohl sie nach außen hin stark wirke, sei sie innerlich sehr zerbrechlich. Sogar über Selbstmord habe Sabia nachgedacht: "Hätte ich nicht drei wunderbare Kinder, die mich sehr brauchen, dann weiß ich nicht, ob es mich noch geben würde. Ich schäme mich selbst, es zuzugeben, aber ich habe in den letzten eineinhalb Monaten oft gedacht, wenn ich im Auto saß: Wenn ich jetzt die Kurve nicht nehmen würde, dann ist vielleicht alles vorbei und dann fühle ich keinen Schmerz mehr." 'OK!'-Chefredakteur Oliver Opitz meint dazu: "Man kann über Sabia denken, was man möchte, aber was sie in der letzten Zeit erlebt hat, dass man aus dem Haus geht und lächelt, um keine Angriffsfläche zu bieten..."

Doch jetzt wolle Sabia ihre ganze Aufmerksamkeit dem ungeborenen Kind schenken. "Das Kind, das jetzt in meinem Bauch wächst, wurde aus Liebe gezeugt. Ich kann jedem versprechen, dass dieses Kind, sobald es geboren ist, ein Leben bekommt, das mit Liebe gefüllt ist", versichert sie. "Ob das nun zusammen mit Rafael ist oder nicht, hat damit nichts zu tun. Ich will an erster Stelle, dass er und ich jetzt unsere Ruhe haben."

Von Rafaels Seite wird es zur Trennung wahrscheinlich kein Statement geben. "Raf hat in der Vergangenheit nie auf Geschichten über sein oder unser Privatleben reagiert, und er hat mir deutlich gemacht, dass er das auch jetzt nicht tun wird", so Sabia. Während er gerade bei seinem neuen Verein im spanischen Sevilla trainiert, kümmert sich Sabia in Hamburg um die Kinder. Hoffentlich kümmert sich auch jemand um sie.

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