Rudi Assauer spricht über das Ehe-Aus

Rudi und Britta Assauer
Wer sagt die Wahrheit? Rudi Assauer und seine Noch-Ehefrau Britta © dpa, Rolf Vennenbernd

Babypuppe im Wohnzimmer

"Sie haben mir meinen Mann weggenommen", klagte Rudi Assauers Noch-Ehefrau Britta im 'Bild'-Interview und erhob damit schwere Vorwürfe gegen die Familie des an Alzheimer erkrankten 67-Jährigen. Doch was ist dran?

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Jetzt hat auch Rudi selbst sein Schweigen gebrochen. "Britta war nicht mehr die, die sie war, als sie gekommen ist. Die ganze Situation war ein bisschen schwierig. Es hat nicht mehr funktioniert", erzählte er in einer 'ZDF'-Reportage. Warum die Ehe bereits nach acht Monaten gescheitert ist, sagte er nicht. Doch die Dokumentation ließ Britta in einem merkwürdigen Licht erscheinen: Gezeigt wurde eine Babypuppe, die im Wohnzimmer des Ehepaars sitzt. Als Rudis Tochter Bettina sie entdeckt, erklärt ihr Britta: "Schau die Frisur, die schönen welligen Haare. Schau dir den Blick an."

Das Ehepaar hat keine gemeinsamen Kinder. In 'Bild' sagte Britta, dass sie ihrem Mann die Puppe im November geschenkt habe: "Er hatte sich ein Baby von mir gewünscht." Für Assauers Tochter eine skurrile Situation, doch sie machte zunächst gute Miene. Erst als Britta Rudi verboten habe, ins Büro zu gehen und die Telefonleitungen lahmgelegt haben soll, eskalierte die Situation. Die Konsequenz: Rudi zog den Schlussstrich. "Es waren unterschiedliche Meinungen in gewissen Dingen. Da habe ich gesagt: Es hat keinen Zweck, es lohnt sich nicht, es bringt nichts", sagte er in der Dokumentation.

Britta: Die Ehe ist "keinesfalls gescheitert"

Unterschiedliche Meinungen gibt es auch zum Stand der Ehe. Denn Britta sieht sie auch nach der Trennung als "keinesfalls gescheitert". Die einvernehmliche Trennungserklärung, die sie am 12. Dezember 2011 in einer Anwaltskanzlei unterschrieb, sei unter Schock zustande gekommen. "Ich durfte kein Telefonat führen, nicht mal mit meinen Eltern, und den Raum nicht verlassen bis zur Unterschrift. Gleichzeitig wurde mir gesagt, dass man mich nicht unter Druck setzen wolle", sagte sie im Interview mit der Zeitschrift 'Bunte'.

Gerüchte, sie sei psychisch labil, wies sie zurück. "Ich hatte ein langes, intensives Gespräch mit einem Professor der Psychosomatischen Abteilung einer Uniklinik. Er hat mir bestätigt, dass ich äußerst stabil sei und keiner psychologischen Hilfe bedürfe“, heißt es weiter.

Wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Rudi lebt im Moment bei seiner Tochter Bettina, die sich zu den Vorwürfen nicht äußern will.

(Bildmaterial: dpa)

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