Royale Trauer in Norwegen

Tragödie erschüttert Königshaus

Das Attentat von Norwegen hat die ganze Welt erschüttert. Bei dem Anschlag kamen nahezu 100 Menschen ums Leben. Für die norwegische Königsfamilie besonders tragisch, da sich unter den Toten auch Trond Berntsen, der Stiefbruder von Kronprinzessin Mette-Marit, befand.

Der 51-jährige Polizist, der seit Jahren das Jungencamp betreute, wollte seinen Sohn vor dem Amokläufer schützen und wurde vor den Augen des Zehnjährigen niedergeschossen. Diesen Verlust wird Mette-Marit wohl niemals verarbeiten können. Die Trauer um seinen Tod macht hilflos, doch die Königsfamilie zeigt Stärke, besucht Überlebende im Krankenhaus und zeigt sich vor dem Dom in Oslo, wo sie mit ihrem Volk Seite an Seite trauern. Und so schöpfen offenbar alle Kraft aus dem Zusammenhalt.

"Die ehrliche und vor allem die schnelle Anteilnahme auf das Volk zugehen, von Haakon und Mette-Marit, aber auch von König Harald und Königin Sonja hat dem Volk gezeigt: Wir sind hier kein abgehobenes Königshaus, wir stehen zu euch“, erklärt Adelsexperte Michael Begasse.

Auch das Nachbarland Schweden hat sofort reagiert. Kronprinzessin Victoria, eine enge Freundin von Mette und Haakon, und Daniel zeigen Anteilnahme und Mitgefühl. "Was passiert ist, ist einfach grausam. Unsere Gedanken sind natürlich bei den Opfern und ihren Familien, aber auch bei dem ganzen norwegischen Volk, das jetzt in Schock und Trauer ist", so Victoria bestürzt.

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