Rowan Atkinson: für immer und ewig ‚Mr. Bean‘

Rowan Atkinson
Rowan Atkinson und seine Erfolge © picture alliance / dpa, Chinafotopress

Die erfolgreiche Karriere von Rowan Atkinson

Spätestens im Jahr 1979 war die Entscheidung gefallen: Rowan Atkinson wollte auf die große Bühne. Der BBC ermöglichte ihm diesen Schritt, indem der Sender den talentierten Comedian zum Ensemblemitglied von ‚Not the Nine O'Click News‘ ernannte.

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War er in dieser Comedy-Show noch einer von vielen, avancierte er 1982 in der Serie ‚Blackadder‘ zum Protagonisten. Rowan Atkinson konnte hier seine große Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen und karikierte verschiedene Persönlichkeiten der englischen Historie. In den Jahren 1990 bis 1995 verkörperte der Brite dann genau das Gegenteil. Er schlüpfte in eine Rolle, die vermutlich kein anderer Künstler jemals wird parodieren können. Die Rede ist von der Serie ‚Mr. Bean‘, die inzwischen weltweit Kultstatus genießt. Der teils egoistische, tollpatschige und dennoch liebenswerte ‚Mr. Bean‘ war dafür bekannt, kein Fettnäpfchen des Alltagslebens auszulassen. Ähnlich wie einst Stummfilm-Legenden à la Charlie Chaplin verkörperte Rowan Atkinson seine Paraderolle dabei nahezu textlos. Der ausdrucksstarke Komiker setzte vor allem auf Gestik und Mimik. Die Umsetzung gelang ihm so gut, dass er schnell den Spitznamen ‚Gummigesicht‘ (‚rubber face‘) innehatte. Die Original-Serie war der Anfang eines riesigen ‚Mr. Bean‘-Hypes, der mit einer Zeichentrickserie und zwei Kinofilmen seine Fortsetzung fand.

Im Jahr 1997 trainierte Atkinson in ‚Bean – Der ultimative Katastrophenfilm‘ die Lachmuskeln seiner Fans. Im Gegensatz zur Serien-Figur wurde dem Film-‚Bean‘ übrigens eine Stimme gegeben. Dem wirtschaftlichen Erfolg tat diese Änderung keinen Abbruch, sodass 2007 mit ‚Mr. Bean macht Ferien‘ ein weiterer Teil folgte. Rowan Atkinson steht jedoch nicht nur für ‚Bean‘, sondern auch für ‚Bond‘. In den 80ern spielte er in ‚Sag niemals nie‘ den Botschaftsangestellten Nigel Small-Fawcett. Noch skurriler kam seine ‚Johnny English‘-Rolle daher, die ihn 2003 erneut auf die Kinoleinwand hievte. Bei dem Film ‚Johnny English – Der Spion, der es versiebte‘ handelte es sich um eine Parodie auf ‚James Bond‘. Acht Jahre später folgte ein weiterer ‚Johnny English‘-Streifen mit dem Titel ‚Jetzt erst recht!‘ – diesmal als Anlehnung an ‚Stirb langsam: Jetzt erst recht‘.

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