Rosie O'Donnell: Tochter hatte sich bei Drogendealer versteckt

Rosie O'Donnell: Tochter hatte sich bei Drogendealer versteckt
Rosie O'Donnell macht sich Sorgen um ihre Tochter © Amy Sussman/Invision/AP

Die vermisste Tochter von Rosie O'Donnell (53, "Schlaflos in Seattle") wurde nach einer Woche wieder gefunden, doch die Talkmasterin ist weiter besorgt. Der Grund: Die 17-jährige Chelsea hatte sich in New Jersey im Haus eines vorbestraften Drogendealers aufgehalten. "Rosie ist erleichtert, dass Chelsea zurück ist, aber sie regt sich sehr darüber auf, dass Chelsea bei diesem Typen war", erzählte ein Insider der "New York Post". "Er ist 25, ein Heroindealer, der bei seiner Mutter lebt."

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Tinder-Bekanntschaft

Vorstrafe für Heroinbesitz

Steve Sheerer, so der Name des Mannes, wurde 2012 wegen des Besitzes von Heroin mit dem Vorsatz, dieses zu verkaufen, verurteilt. O'Donnells Tochter habe Sheerer über die Dating-App Tinder kennengelernt. "Chelsea hat psychische Probleme, es ist der schlimmste Albtraum für alle Eltern", sagte die Quelle der "New York Post". O'Donnell sei sehr um ihre Tochter besorgt, bestätigte ihr Sprecher. Die Moderatorin und Schauspielerin hatte auf Twitter Berichte über Sheerers Verhaftung im Jahr 2012 gepostet.


Immerhin wurden in Sheerers Haus dieses Mal keine Drogen gefunden, Chelsea sei bei klarem Verstand gewesen. Es gebe auch keine Hinweise, dass das Mädchen mit dem Mann intim geworden sei, berichtet die "Daily Mail". Sheerers Verhalten wirkt dennoch fragwürdig, denn nachdem die Polizei Chelseas Handy geortet hatte, bestritt er, dass sie sich in seinem Haus aufhalte. Da den Beamten seine kriminelle Vergangenheit bekannt war, sahen sie trotzdem nach, und fanden das Mädchen mit seinem Hund auf Sheerers Dachboden.


Keine Hinweise auf Liebesbeziehung

Chelsea sei sehr abweisend gewesen und habe nicht zurück nach Hause gewollt, ließ sich dann aber doch dazu überreden, mitzukommen, berichtete der Polizist Nicholas Dapuzzo der "Daily Mail." Sheerer habe zunächst protestiert, doch Dapuzzo machte ihm klar, dass ihm bei Widerstand rechtlicher Ärger drohe. "Ich würde nicht sagen, dass die beiden etwas miteinander hatten, er war eher ein Bekannter", erklärte der Polizist. "Sie hatte bei ihm ein paar Nächte verbracht, aber auch an anderen Orten. Sie wollte mir nicht verraten, wo."


O'Donnell sei sehr erleichtert gewesen. "Sie hat angerufen und sich dafür bedankt, dass ich ihr Kind gefunden habe, das war sehr nett", sagte Dapuzzo. "Ich habe gefragt, wie es Chelsea geht und sie sagte 'gut'." Die Talkmasterin hatte ihre Tochter zuletzt am 11. August gesehen. Chelsea leidet an einer psychischen Erkrankung und hatte ihre Medikamente nicht dabei. Chelseas biologische Mutter Deanna Micoley hatte zuvor erklärt, dass das Mädchen vor seinem Verschwinden angekündigt habe, sie zu besuchen. O'Donnell hatte Chelsea als Baby adoptiert.



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