Rosario Dawson: Geldstrafe für Sitzstreik

Rosario Dawson: Geldstrafe für Sitzstreik
Rosario Dawson © Cover Media

Rosario Dawson (36) wurde bei einem Sitzstreik in Washington D.C. festgenommen.

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Protest in Washington D.C.

Nach einem Sitzstreik während des 'Democracy Spring'-Protests erhielt die Schauspielerin ('Sin City') eine Verwarnung und eine Geldstrafe von 44 Euro wegen Behinderung und Nichtbeachtung der Anweisungen von Polizeibeamten. Dawson wurde gemeinsam mit rund 100 anderen Demonstranten Handschellen angelegt, als diese gegen Korruption in der Politik protestierten. "Das ist ein riesiges Problem und ich bin dankbar dafür, dass ich hier sein und ein Teil davon sein konnte", berichtete die Schauspielerin den Reportern nach ihrer Festnahme. "Ich wollte den Leuten meine Solidarität beweisen. Das sind wirklich wichtige Probleme und das ist wichtig für die Menschen. Wir geben hier alles für eine Sache, die die Menschen sich in Amerika und auf der ganzen Welt für Amerika wünschen. Das ist eine Person, eine Stimme und wir wollen das Geld weg von der Politik nehmen, damit es faire und fortschrittliche Wahlen gibt."

Dawson lobte außerdem das Verhalten der Polizei. Diese habe die Demonstranten mehrmals gewarnt, bevor sie sie festnahmen. "Die Polizei war wirklich toll und sehr nett."

Die Schauspielerin, die 2004 bereits einmal bei einer Demonstration gegen den damaligen US-Präsidenten George W. Bush festgenommen wurde, hat die Proteste in Washington auf Instagram dokumentiert. Nach ihrer Entlassung am Freitag [15. April] twitterte sie: "Setzt euch, steht auf… Was auch immer nötig ist!"

Außerdem brachte Rosario Dawson erneut ihre Unterstützung für den US-amerikanischen Präsidentschaftskandidat Bernie Sanders auf Social Media zum Ausdruck.

Cover Media

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