Romanverfilmung: "Jeder stirbt für sich allein"

Jeder stirbt für sich allein
Widerstand gegen Hitler: Otto Quangel (Brendan Gleeson) und seine Frau Anna (Emma Thompson). Foto: X-Verleih © deutsche presse agentur
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Mit "Jeder stirbt für sich allein" hat der aus der Schweiz stammende und überwiegend in Frankreich arbeitende Regisseur Vincent Perez einen der wichtigsten antifaschistischen Romane Deutschlands verfilmt. Hans Fallada hat ihn unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs geschrieben.

Der Film hält sich im Kern an die Vorlage: Das Berliner Arbeiterehepaar Anna (Emma Thompson) und Otto Quangel (Brendan Gleeson) schreibt mitten im Krieg Postkarten mit Aufrufen zum Widerstand gegen Hitler und legt sie an öffentlichen Plätzen ab. Kommissar Escherich (Daniel Brühl) und die Gestapo suchen intensiv nach ihnen. Die beiden wissen um die Gefahr, doch sie geben nicht auf.

Perez setzt auf die Zugkraft seiner Schauspielstars, erreicht aber nicht die dringliche Kraft der literarischen Vorlage.

(Jeder stirbt für sich allein, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, 97 Min., FSK ab 12, von Vincent Perez, mit Emma Thompson, Brendan Gleeson, Daniel Brühl)


Quelle: DPA
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