Roger Cicero: Musik als Therapie

Roger Cicero
Roger Cicero © Cover Media

Roger Cicero (43) thematisiert auf seinem neuen Album die Trennung von seiner Freundin.

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Leise Töne

Der Sänger ('In diesem Moment') rührt momentan die Werbetrommel für sein neues Album 'Was immer auch kommt'. In seinem bislang persönlichsten Werk, wie der Berliner selbst sagt, verarbeitet er die Trennung von seiner langjährigen Freundin, mit der er einen Sohn hat. "Keine Frage, das ist mein persönlichstes Album", erklärte er im Interview mit 'derwesten.de'. So unterscheiden sich die Titel der CD auch sehr von den fröhlich groovenden Songs der vergangenen Alben. Weil zu den Themen, die er anspricht, der für ihn typische Swing-Sound nicht gepasst habe, schlugt er diesmal leisere Töne an.

Die Arbeit an der neuen Platte half Cicero, die Trennung und darüber hinaus allgemeine Veränderungen zu reflektieren. "Ein wenig war die Arbeit am neuen Album natürlich eine Art Therapie", gab er zu. Die Beschäftigung mit vergangenen Erlebnissen sieht der Musiker als Möglichkeit, auch einen Nutzen daraus zu ziehen. "Nur wenn man eine Sache noch einmal durchlebt, hat man die Chance, daraus etwas zu lernen."

Trotz der nachdenklichen Themen gibt es einen gewissen positiven Unterton auf dem neuen Werk. Denn schließlich betrachtet er die schwierigen Phasen des Lebens im Nachhinein als stärkende Erlebnisse, denen er etwas Positives abgewinnen kann: "Ich sehe das so: Was immer ich auch durchgemacht habe, war für etwas gut", erklärte er in einem Gespräch mit der 'Abendzeitung München'.

Diesen Herbst geht der Sänger auf Tournee, vorher können seine Fans ihn aber im Fernsehen sehen. Heute startet die neue TV-Show 'Sing meinen Song' um 20:15 Uhr auf Vox, die Xavier Naidoo (42, 'Dieser Weg') ins Leben rief. Für die Sendung covern neben Roger Cicero und dem Initiator Naidoo fünf weitere Stars die bekanntesten Songs ihrer Kollegen.

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