Robin Williams: Witwe Susan Schneider schreibt über seine letzten Monate

Robin Williams
Robin Williams litt unter der Lewy-Körper-Demenz (LBD).

Schlaflosigkeit, Paranoia und Wahnvorstellungen

Nach dem Tod von Robin Williams (1951-2014) hat seine Witwe Susan Schneider Williams immer wieder auf die Krankheit aufmerksam gemacht, unter der der Hollywood-Star litt: Lewy-Körper-Demenz (LBD). Jetzt hat sie erneut in einem detaillierten und emotionalen Beitrag in dem Fachblatt 'Neurology' darüber geschrieben: In "Der Terrorist in dem Gehirn meines Ehemanns' erklärt Schneider, mit welchen Symptomen es Williams in den zehn Monaten vor seinem Tod zu tun hatte, dazu zählten demnach unter anderem Sodbrennen, mangelnder Geruchssinn, Schlaflosigkeit, Paranoia und Wahnvorstellungen.

- Anzeige -

Die Ärzte hatten laut Williams' Witwe Probleme damit, genau zu bestimmen, was dem Schauspieler fehlte, im Mai 2014 lautete die Diagnose dann Parkinson-Krankheit. Am 11. August 2014 nahm sich Williams das Leben. Bei der Autopsie wurde die Lewy-Körper-Demenz festgestellt. "Ich habe seitdem gelernt, dass Menschen mit LBD, die sehr intelligent sind, anfangs für längere Zeit gesund scheinen, dann ist es aber, als ob der Damm plötzlich bricht und sie können es nicht länger zurückhalten", schreibt Susan Schneider Williams.

Williams selbst sei nicht nur ein Genie gewesen, so seine Witwe, sondern auch ein Schauspieler. Sie werde daher nie genau wissen, wie sehr er gelitten oder wie sehr er gekämpft habe, schreibt sie weiter, sie hätte aber den "tapfersten Mann der Welt" gesehen, der "die härteste Rolle seines Lebens" gespielt habe.

spot on news

— ANZEIGE —