Robin Williams: Das waren seine letzten Worte

Robin Williams: Das waren seine letzten Worte
Susan Schneider und Robin Williams im Juni 2013 bei George Lucas' Hochzeitsempfang © Barry Brecheisen/Invision/AP

Fraglos hat Robin Williams' Suizid im vergangenen Jahr die Filmwelt schwer erschüttert. Trotzdem lagen viele Details um den tragischen Tod des Stars (1951-2014, "Hook") lange im Dunkeln. Nun hat sich erstmal seine Witwe Susan Schneider (51) in einem ausführlichen Interview zu Wort gemeldet. In der Sendung "Good Morning America" erzählte sie, Williams habe stark unter seiner Erkrankung, der Lewy-Körper-Demenz, gelitten: "Ich habe gesehen, wie mein bester Freund untergeht."

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Witwe Susan Schneider erzählt

"Die Krankheit ist wie ein Meeresungeheuer mit 50 Tentakeln an Symptomen, die zu Tage treten, wann immer sie wollen", erklärte sie. Eines Tages habe sie Williams blutüberströmt im Badezimmer gefunden, "dabei, sich vor meinen Augen aufzulösen". Der Star habe sich schwer den Kopf gestoßen gehabt, aber nicht erklären können, was passiert war. Erst rund ein Jahr nach Williams Tod fand Schneider bei ihren Recherchen zur Krankheit heraus, wie es zu der Verletzung gekommen war: Patienten der Lewy-Körper-Demenz können auch Sehstörungen erleben, unter anderem des räumlichen Sehens.

 

"Gute Nacht, gute Nacht"

 

Auch über ihre letzte Begegnung mit Robin Williams berichtete Schneider: Nachdem sie zu Bett gegangen war, sei der Star noch mehrmals in das Zimmer gekommen, unter anderem, um sein iPad zu holen. "Es sah aus, als habe er etwas zu tun. Und mir war wie, 'ich denke, es geht ihm besser.' Dann sagte er 'Gute Nacht, gute Nacht.' Das waren die letzten Worte." Gleichwohl stellte Susan Schneider im Gespräch mit dem "People Magazine" klar, es seien nicht Depressionen gewesen, die Williams das Leben kosteten - diese hätten nur eines von vielen Problemen dargestellt.

Immerhin scheint die 51-Jährige mittlerweile ihren inneren Frieden gefunden zu haben. Williams sei "die beste Liebe, die ich mir je erträumt habe" gewesen, sagte Schneider. Auch Vorwürfe mache sie sich nicht. "Ich weiß, wir haben alles getan, was wir tun konnten."

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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