Robin Thicke und Pharrell gehen in Berufung

Robin Thicke und Pharrell gehen in Berufung
Robin Thicke © Cover Media

Robin Thicke (38) und Pharrell Williams (42) haben im Prozess um ihren Hit 'Blurred Lines' Berufung eingelegt.

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Prozess um 'Blurred Lines'

Mit dem Song landeten die beiden Musiker 2013 einen weltweiten Megahit und wurden dafür sogar für zwei Grammys nominiert. Doch im März dieses Jahres wurde die Freude über den großen Erfolg getrübt, als die Familie des verstorbenen Kultsängers Marvin Gaye (†44) Klage einreichte. Für die Nachfahren des Musikers ist 'Blurred Lines' eine eindeutige Kopie des Songs 'Got To Give Up' aus dem Jahr 1977. Ein Gericht gab Gayes Familie recht und verdonnerte Robin und Pharrell zu einer Entschädigungszahlung von satten 7,3 Millionen Dollar [6,7 Millionen Euro].

Schon damals wollten die beiden ein erneutes Verfahren erreichen, das allerdings abgelehnt wurde. Dafür reduzierte das Gericht die Strafzahlung auf 5,3 Millionen Dollar [4,9 Millionen Euro]. Vergangene Woche wurde dann in einem finalen Urteil darauf hingewiesen, dass 3,2 Millionen Dollar [2,9 Millionen Euro] bereits an die Gaye-Familie gezahlt wurden, weitere 1,8 Millionen Dollar [1,6 Millionen Euro] müsste Robin Thicke noch abtreten, Pharrell Williams weitere 358.000 Dollar [328.000 Euro].

Am Montag [7. Dezember] reichten die Anwälte der beiden nun Berufung gegen das Urteil ein. Das letzte Wort ist in diesem Urheberrechtsstreit also noch lange nicht gesprochen.

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