Robert und Carmen Geiss werden nach Slumfoto von Werbepartner gefeuert

Robert und Carmen Geiss verlieren nach Slumfoto ihren Werbevertrag.
Nach ihren Fotos aus den Slums haben Carmen und Robert Geiss ihren Werbevertrag verloren.

Bittere Konsequenzen nach Carmen Geiss' Facebook-Post

Der Ärger um die Fotos aus den Slums geht für die Geissens in eine neue Runde. Mit den fröhlichen Urlaubsschnappschüssen aus einem Armenviertel in Cartagena haben die Kult-Millionäre jetzt nicht nur den Ärger ihrer Fans auf sich gezogen, sondern auch den ihrer Geschäftspartner - und das hat jetzt bittere Konsequenzen. Denn der Reise-Shoppingsender 'Sonnenklar.TV', für den Carmen und Robert Geiss zwei Jahre lang die Werbegesichter waren, hat sie gefeuert.

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"Wir haben die Zusammenarbeit fristlos beendet. Die Geissens haben in den Slums gezeigt, dass sie den Bezug zur Realität verloren haben. Ihr Verhalten passt nicht mehr zu uns als Reise-Sender", sagte Geschäftsführer Andreas Lambeck der 'Bild'.

Doch es kommt noch schlimmer: Wie die Zeitung berichtet, wurden alle TV-Trailer mit sofortiger Wirkung vom Sender genommen. Außerdem wurden die Geissens von der 'Sonnenklar.TV'-Jubiläumsfeier am 23. Januar 2015 in München ausgeschlossen und sie werden auch nicht mehr wie geplant den Ehrenpreis des Senders 'Goldene Sonne' bekommen.

Bittere Konsequenzen nach Facebook-Post für Carmen und Robert Geiss.
Großer Ärger für Carmen und Robert Geiss. © Getty Images, Johannes Simon

Carmen Geiss hatte Anfang Januar 2015 mehrere fröhliche Bilder aus einem kolumbianischen Armenviertel auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht und dafür einen heftigen Shitstorm geerntet. Ihre Reaktion darauf nur wenige Tage später machte die Sache nur noch schlimmer. Die 50-Jährige postete als Retourkutsche einen simplen Spruch: "Neid und Eifersucht sind Krankheiten - ich wünsch' euch gute Besserung." Das Resultat der Aktion: Mehr als doppelt so viele Kommentare wie unter den ursprünglichen Fotos.

Auch ihrem Vertragspartner gegenüber sollen die Geissens keine Einsicht gezeigt haben. "Ich hatte vorgeschlagen, dass sie als Wiedergutmachung 10.000 Euro für soziale Zwecke in Kolumbien spenden. Doch das lehnte Robert Geiss brüsk ab. Die beiden seien sich keiner Schuld bewusst und die Empörung vieler Zuschauer sei ihnen egal. Sie hätten genug andere Fans", so Lambeck weiter.

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