Rob Lowe: Ruhm ist nicht normal

Rob Lowe (49) findet, dass das Leben als junger Prominenter nicht leicht ist.

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Es gibt keine Therapie dagegen

Der Schauspieler ('Die Outsider') spricht aus Erfahrung: "Ruhm ist kein normaler Zustand für Menschen", philosophierte der Amerikaner im Interview mit der britischen Zeitung 'The Telegraph'. "Es gibt keine Chemotherapie dagegen. Wenn man so jung ist, wie ich es damals als 18-Jähriger war, und berühmt wird .. Ich habe einen 18-Jährigen und ich kann ihn mir nicht in den Situationen vorstellen, in denen ich mich damals befand. Ich hatte Glück. Ich habe es überstanden - andere hatten nicht so ein Glück. Man kann sich zu Tode trinken, man kann sich mit Drogen ausbrennen, man kann verrückt werden oder sich von der Branche auffressen lassen", warnte Rob Lowe, der jetzt ein zurückgezogenes Leben mit seiner Frau Sheryl Berkoff und den beiden Söhnen führt.

Der Star spielte die Titelrolle in dem Fernsehfilm 'Killing Kennedy'. Der Darsteller war überrascht, was er alles über John F. Kennedy herausfand: "Ich war überrascht, dass Kennedy nie so einen Don-Draper-Stil hatte. Bei seinem Anzug schaute bei den Taschen immer das Futter heraus. Ich dachte immer, dass er als Präsident doch jemanden haben müsste, der ihn ordentlich aussehen lässt. Aber als ich dann stundenlang Material über ihn anschaute, merkte ich, dass er eine Lesebrille hatte. Er wurde selten damit fotografiert, weil er dachte, dass er dadurch älter aussieht. Er versteckte sie immer in der oberen Tasche, deshalb sieht man bei ihm dort immer das Futter", konnte Lowe das Rätsel lösen. Der Hollywoodstar denkt auch, dass er den Optimismus des Politikers teile. Der zweifache Vater versuchte außerdem die komplexe Beziehung von Kennedy zu dessen Ehefrau Jacqueline zu ergründen. "Man weiß, dass sie eine sehr komplizierte Ehe führten. Wie bei jeder Ehe kann man nicht alles über sie wissen. Aber ich weiß, dass es keine Zweckehe war - sie waren füreinander die große Liebe", betonte Rob Lowe.

© Cover Media

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