Rita Ora: Flüchtlingskrise betrifft uns alle

Rita Ora: Flüchtlingskrise betrifft uns alle
Rita Ora © Cover Media

Rita Ora (25) ruft zur Hilfe für Flüchtlinge auf.

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Die Sängerin ('I Will Never Let You Down') war gerade mal ein Jahr alt, als ihre Eltern beschlossen, für ein sicheres Leben in Großbritannien den Kosovo zu verlassen. Mit den Flüchtlingen, die derzeit aus Syrien nach Europa kommen, kann Rita deshalb sehr gut mitfühlen. Beim WE Day in London sprach sie am Mittwoch [9. März] zu Schülern und Studenten und warb um deren Verständnis für das Schicksal der verzweifelten Familien. "Ich wurde im Kosovo geboren und als ich ein Jahr alt war, musste ich mit meinen Eltern und meiner Schwester fliehen", erinnerte sie sich in ihrer Ansprache. "Wir suchten Zuflucht in Großbritannien. Das Wort Flüchtling ist mit vielen Vorurteilen verbunden und nicht jeder fühlt sich wohl, wenn Flüchtlinge sich in ihrer Umgebung niederlassen. Einige Menschen urteilen negativ über neue Einwanderer, andere schauen einfach weg."

Genau wie damals, als sie selbst Flüchtling war, seien die heute fliehenden Familien von denselben Problemen betroffen: Rassismus uns Gleichgültigkeit. "Islamophobie wächst", warnte Rita weiter. "Einigen Leuten ist es aber auch egal, was passiert - als ob die Krise in Syrien und die betroffenen Menschen überhaupt keine Verbindung zu uns hätten. Diese Einstellungen müssen sich ändern, damit wir diese Krise mit Barmherzigkeit und Fürsorge angehen können. Wenn wir handeln, können wir allen helfen aufzublühen."

Ihre Wurzeln hat Rita Ora übrigens nie vergessen. Im Kosovo engagiert sie sich deshalb auch schon seit Jahren für Bedürftige, im Herbst wurde bekannt, dass sie in ihrer Heimatstadt Priština eine Schule aufbauen wolle.

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