Rihanna: Brasilien, Holland oder Deutschland! Hauptsache Weltmeister

Rihanna: Brasilien, Holland oder Deutschland! Hauptsache Weltmeister
Rihanna findet jedes Land toll - nur sollte es ein Weltmeister sein

Von Thomas Ziemann

Wie wir alle wissen, ist Deutschland Fußball-Weltmeister. Seit Sonntagnacht sind die sozialen Netzwerke dieser Welt in schwarz-rot-gold getaucht. Ob auf Twitter, Instagram oder Facebook - überall schmücken sich die Menschen mit den deutschen Nationalfarben. Kaum jemand tat dies so exzessiv wie Rihanna. Dabei drängt sich aber der böse Verdacht auf, dass RiRi wohl auch bei Weltmeister XY so am Rad gedreht hätte.

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Schon während der Vorrunde dürfte sich der ein oder andere Follower der Sängerin verwundert die Augen gerieben haben. Ob USA, Portugal, Belgien, Argentinien, Kolumbien oder Brasilien, die Liste ist beliebig fortzuführen, sie alle bekamen unterstützungstechnisch ihr Fett weg. Ob sie wollten oder nicht.

Was allerdings auffiel, fast immer war der jeweilige Sieger gemeint. So langsam ließ sich erahnen, wo die Twitter-Reise der 26-Jährigen hingehen sollte. Fußball-Fans schimpfen so jemand gerne Erfolgsfan. Vielleicht der schlimmste Vorwurf im Weltfußball.

Doch den wahren Höhepunkt ihrer Social-Media-Sause erreichte RiRi dann am Finalabend. Ihr Twitter-Profil platzte vor lauter Liebe für unsere Jungs aus allen Nähten. Neben zahlreichen Posts wie "Super Mario!", "Klose auf dem Weg zur 17" oder "Glückwunsch an meine deutschen Jungs! Das war die epischste Erfahrung meines ganzen Lebens. Ihr Jungs habt mich so stolz gemacht, dort gewesen zu sein", gab es auch ein neues Profilfoto zu sehen, das sie in einem schwarz-rot-goldenen Bikini zeigt. Per Photoshop eher schlecht als recht in ein Fußballstadion verwurstet.

Moment, wird sich der überraschte Follower bei diesem Anblick gedacht haben. Rund eine Woche zuvor funkelte der Bikini doch noch in den Farben unserer lieben Nachbarn aus Holland. Spätestens da dürften die wahren Schland-Fans schwer geschluckt haben, schließlich zählen die Tulpen-Kicker traditionell zu unseren größten Rivalen. Aber woher sollte Rihanna das alles auch wissen, der Nationalsport ihrer Heimatinsel Barbados ist Cricket.

Nun denn, “For my Dutch Boyz“ oder “For my german Boyz“, who cares, dachte sie sich wohl anschließend und machte sich auf zur Siegesfeier unserer Goldjungs ins Hotel. Was dann folgte war eine wahre Flut an Selfies. Knutschend mit Poldi und Schweini, lässig Arm in Arm mit Finalheld Mario Götze oder strahlend neben ihrem “Nigga Klose“, wie sie den Miroslav während des Turniers liebevoll taufte. RiRi hatte Spaß, und das nicht zu knapp. Dennoch bleibt der Eindruck, dass sie den mit Messi, Ronaldo oder Neymar ebenso gehabt hätte.

Naja, ihr Profilbild hat sie wenigstens bis heute nicht geändert. Allerdings wurde auch seit Sonntag kein Fußball-Spiel mehr angepfiffen.

Bildquelle: Twitter / Rihanna

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