Hollywood Blog by Jessica Mazur

Riesen-Hype um Kate Moss‘ Topshop-Kollektion in LA – nur die Kunden fehlten

Riesen-Hype um Kate Moss‘ Topshop-Kollektion in LA – nur die Kunden fehlten
Riesen-Hype um Kate Moss‘ Topshop-Kollektion in LA – nur die Kunden fehlten © (Bilderquelle: Jessica Mazur)

von Jessica Mazur

"It’s gonna be MAJOR!" Mit diesen Worten wurde in der US-Presse der heutige Launch von Kate Moss‘ neuer Topshop-Kollektion angekündigt. Topshops-Flaggschliff in der Einkaufspassage ‚The Grove‘ gab im Vorfeld bekannt, die Türen bereits um 8.00 Uhr morgens zu öffnen und die ersten 100 Kunden mit Geschenken und Frühstück zu empfangen.

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Außerdem wurde extra ein DJ angeheuert, um den einkaufswilligen Fashionistas das Geldausgeben zu versüßen. „Get in line early, SUPER EARLY!“ hieß es. Na, DEN Trubel wollte ich mir doch mal angucken.

Als ich gegen 7.45 Uhr bei Topshop eintraf waren sie dann auch schon da: die Sicherheits-Leute, die die Massen in Zaum halten sollten und die Reporter, die die „Craziness“ in Wort und Bild festhalten wollten. Die einzigen die fehlten waren die Kunden.

Gerade mal zwölf Leute hatten sich brav vor dem Shop in Reih und Glied aufgestellt und warteten auf Einlass. Drei davon Omis. Hm, waren die wirklich an der neuen Kate Moss Kollektion interessiert? Nö, waren sie nicht.

Als sich die Türen um Punkt acht Uhr öffneten und die zwölf Eingereihten sich in aller Ruhe in den Laden begaben, machten sich die drei Omis nämlich auf direktem Weg zum angekündigten Frühstücksbüffet. Dort deckten sie sich mit Kaffee und Kuchen ein, ließen sich noch einen Goodie Bag aushändigen und verließen den Laden wieder.

Der Kate Moss-Kollektion widmeten sie nicht mal einen müden Blick. Sehr amüsant. Ob die restlichen acht Kundinnen so richtig zuschlugen, dass der Launch als 'MAJOR' bezeichnet werden kann, weiß ich nicht, es sah aber nicht danach aus.

Das Ganze wirkte vielmehr wie 'Satz mit X, das war wohl nix'. Und das in LA, wo die leute es doch normalerweise lieben, sich irgendwo anzustelle. Was war da los? Nun, vielleicht hatten die Leute einfach keine Lust, 90 Dollar für ein schmales, dünnes Halstuch, 150 Dollar für ein Spaghettiträger-Top oder 500 Dollar für eine Leder-Fransenweste auszugeben. Wir sind hier schließlich immer noch bei Topshop und nicht bei Barneys New York.

Mich persönlich hat die Kollektion übrigens auch nicht umgehauen. Deshalb habe ich mir einfach ein Beispiel an den Opmis genommen: Ein bisschen Kaffee, etwas Kuchen und ab durch die Mitte. Sorry, Kate! ;)

Viele Grüße aus Lalaland sendet Jessica Mazur.