Rick Kavanian: Individuelles blieb auf der Strecke

Rick Kavanian: Individuelles blieb auf der Strecke
Rick Kavanian © Cover Media

Rick Kavanian (44) erinnert sich gern an seine Zeit bei der 'Bullyparade' zurück.

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Bei der 'Bullyparade'

An der Seite von Michael Bully Herbig (47, 'Der Schuh des Manitu') machte sich der Komiker einen Namen, seit zehn Jahren ist er aber auch als Solokünstler erfolgreich. Zurzeit ist er mit seinem Programm 'Offroad' unterwegs. Wie kam es eigentlich zur beruflichen Trennung von Bully, wollte 'merkur.de' von Rick Kavanian wissen:

"Die Zeit, die wir verbracht haben, war wirklich fantastisch. Wir haben seit der 'Bullyparade' in der Gruppe mit Christian Tramitz alles miteinander gemacht. Da bleibt die eine oder andere individuelle Idee auf der Strecke. Ich wollte einfach mal direkt vor Leuten ohne Kamera stehen und alleine meine Geschichte erzählen, und das am besten noch ohne jedes Kostüm, ohne Frauenhaare, ohne Stöckelschuhe. Und dann habe ich das 2005 zum ersten Mal probiert."

Privat haben sich Bully und Rick schon 1987 kennengelernt, wenig später rief Bully bei ihm an, lockte den damals noch verschämten Teenager hinters Mikrofon - und entdeckte sein großes Talent: "Bully hat in diesem Moment einen Knopf bei mir gedrückt, ein Talent losgetreten, dass ich jetzt noch beim Erzählen Gänsehaut bekomme. Dafür bin ich ihm dankbar", berichtete Rick weiter.

1990 bekamen die beiden dann ihre erste Kolumne 'Frühstück mit Boris' bei Radio Gong, der Rest ist Geschichte.

Ricks Sprachtalent kommt dabei nicht von ungefähr: Der Münchner wuchs viersprachig auf: "Wenn die Familie zusammenkam, dann wurden mehrere Sprachen gleichzeitig gesprochen - Armenisch, Rumänisch, Französisch, Füllwörter auf Englisch, aber irgendwelche Fazits immer auf Deutsch. Wenn's ums Sachliche ging, gerne immer Deutsch als Abbinder", erklärte als Gast bei Bärbel Schäfer auf 'hr3'.

Am 16. August ist Rick Kavanian das nächste Mal im Radio bei WDR2 bei Paternoster um 9:05 Uhr zu hören.

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