Richard Gere wurde wirklich von "Pretty Woman" verführt

Richard Gere wurde wirklich von "Pretty Woman" verführt
Nicht nur wie im Film "Pretty Woman": Julia Roberts weiß, wie man Richard Gere anpacken muss © ddp images

Wie oft sind es die kleinen Dinge, die das Schicksal wenden? Das ist in Hollywood nicht anders. Ein Vierteljahrhundert nachdem "Pretty Woman" Premiere feierte, erzählt Richard Gere (65) in einer NBC-Show zum Film-Jubiläum, dass er die Hauptrolle als steinreicher Geschäftsmann Edward Lewis zunächst mehrfach ablehnte. In der Liebeskomödie verdreht ihm dann die Prostituierte Vivian Ward alias Julia Roberts (47) mächtig den Kopf - und siehe da, das war im echten Leben nicht anders. Denn sie ist die Verfasserin eines ominösen Zettels: "Sie hat mir ein Post-it geschrieben". So ungemein gekonnt habe Roberts damals mit ihm geflirtet, dass er nicht Nein sagen konnte. Was stand auf dem kleinen Zettel?

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Reizende Roberts

 

"Ich habe soeben Ja gesagt"

 

Roberts, die mit der Liebeskomödie über Nacht zum Welt-Star wurde, sei ihm an seinem Schreibtisch bei einem vom Regisseur Garry Marshall (80) arrangierten Treffen gegenüber gesessen. "Und während er mich am Telefon fragte, ob ich die Rolle nicht doch annehmen würde, schob sie mir ein Post-it über den Tisch auf dem stand: 'Bitte, sag' Ja'." In dem Moment habe er Marshall am anderen Ende des Leitung kurzerhand berichtet: "Ich habe soeben Ja gesagt." Dass zwischen Gere und Roberts auch weiterhin die Chemie stimmte, macht den sprühenden Charme des Films bis heute aus.

 

Original-Drehbuch ist ein Drogenfilm

 

Dabei ist die Rundum-Romantik des Streifens noch einem weiteren Zufall geschuldet: Ursprünglich hieß der Film "3000" und war ein dunkles Stück über Drogen und Straßenkriminalität. Roberts erzählt, dass ihr Charakter im Original-Drehbuch am Ende aus dem Auto geworfen wird, und Gere ihr das ganze Geld hinterherwirft, bevor er davonrast und der Abspann kommt. Aber dann kam Regisseur Marshall ins Spiel, und die Geschichte wurde an Disney verkauft - die kennen sich mit Aschenputteln bekanntlich am besten aus...

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