Renée Zellweger: Nach Jennifer Aniston will auch sie den Spekulationen um ihr Aussehen ein Ende setzen

Schönheits-OPs? Renée Zellweger bricht ihr Schweigen
Renée Zellweger kehrt noch in diesem Jahr als Bridget Jones auf die Leinwand zurück

Hat sie oder hat sie nicht? Immer wieder wird über Renée Zellwegers (47, "Bridget Jones") verändertes Aussehen spekuliert. Gerüchte, die Oscar-Preisträgerin habe sich unters Messer gelegt, machen immer wieder die Runde. Ihre einstigen Schlupflider scheinen der Vergangenheit anzugehören, auch ihre Mimik wirkt zum Teil wie versteinert. Kommentiert hatte die Schauspielerin die Berichte nie - bis jetzt.

Renée Zellwegeser bewegender Appell an die Medien

Offenbar inspiriert von Jennifer Aniston, die unlängst in einem Blogeintrag in der "Huffington Post" über die ewigen Schwangerschaftsspekulationen über sie geschrieben hatte, zieht nun auch Zellweger nach. "Im Oktober 2014 wurde in einem Zeitungsartikel berichtet, ich hätte mich einer Operation an meinen Augen unterzogen. Ich scherte mich nicht darum, nur wieder eine der vielen Storys, die täglich von der Boulevard-Presse verbreitet werden...", so Zellweger in ihrem Blog ebenfalls veröffentlicht in der "Huffington Post".

 

Keine Schönheits-OPs!

 

Eigentlich wollte sie sich nicht zu den "beschämenden Berichten" äußern, doch aufgrund der gegenwärtigen Kultur würde sie schweigsam zu bleiben zu einem "verdächtigen Charakter" machen. "Nicht, dass es irgendjemanden etwas angehen würde, aber ich habe weder mein Gesicht noch meine Augen durch eine Operation verändert", stellt die Schauspielerin klar.

Sie schreibe diesen Artikel nicht, weil sie sich gemobbt oder unter Druck gesetzt fühle, sondern weil sie ein paar Wahrheiten klar stellen wolle. Es sei kein Geheimnis, dass der Wert einer Frau in der Vergangenheit immer an ihrem Aussehen gemessen wurde. Und das trotz der zahlreichen Errungenschaften, die Frauen in den letzten Jahrzehnten erreicht haben. Diese doppelte Moral verringere alles bisher Erreichte. 

"Was wäre wenn wir in den Medien wichtigere und notwendigere Dinge diskutieren würden", fragt die Schauspielerin. "Vielleicht sollten wir mehr über unsere vielen gesellschaftlichen Herausforderungen reden und wie wir sie besser bewältigen können", beendet die Schauspielerin ihr Plädoyer, das sie mit einem einfachen "We can do better" ("Wir können es besser") betitelt hatte.

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