Renée Zellweger: Deshalb hat sie die Thematik in 'Bridget Jones' Baby' so gereizt

Renée Zellweger: "Frauen können es sehr wohl alleine schaffen"
Renée Zellweger bei der Premiere von "Bridget Jones' Baby" in London © Landmark Media/ImageCollect, SpotOn

"Bridget Jones' Baby" im Kino

Jetzt kehrt Renée Zellweger (47) doch noch einmal auf die Leinwand zurück. Und zwar in ihrer Paraderolle als "Bridget Jones". 

Eigentlich hatte sich die Schauspielerin in ihrer "künstlerischen Pause", ganz wohl gefühlt, wie der Hollywood-Star im Gespräch mit spot on news unlängst verraten hat. Fast fünf Jahre lang war sie der Kinoleinwand fern geblieben, "langweilig war mir aber nie", so Zellweger. Vielmehr bereiste die Schauspielerin die USA im Wohnmobil, kümmerte sich um ihre Investitionen, genoss ihr Leben fernab der Schlagzeilen.

Der neue Titel der dritten Auflage der international sehr erfolgreichen Kinofilme gibt preis, worum es im neuen Film geht: "Bridget Jones' Baby" (Kinostart: 20. Oktober) zeigt die beliebte Heldin in einer prekären Situation.

Vorbild Bridget Jones

"Bridget bekommt ein Baby. Und zwei Männer könnten der Vater sein", beschreibt Zellweger das Dilemma. Diese Thematik habe die Schauspielerin für eine Fortsetzung der Reihe besonders gereizt, "weil Bridget Glück für sich selbst neu definiert, ohne dabei von einem Mann abhängig sein zu müssen; das fand ich sehr spannend", so die Schauspielerin.

Die als politisch progressiv geltende Zellweger hofft, dass Frauen "schon bald nicht mehr unbedingt in das Schema einer konventionellen Familie gepresst werden müssen, wenn sie es nicht wollen". Es sei schön, dass Bridget allen zeige, "dass man es als Frau auch alleine schaffen kann", so Zellweger, die selbst keine Kinder hat und seit 2012 in einer Beziehung mit dem Musiker Doyle Bramhall II. (47) zusammenlebt.


In dem Film kommen der gutaussehende Amerikaner Jack (gespielt von Patrick Demspey) und ihre alte Flamme Mark Darcy (Colin Firth) als Vater in Frage. Beide bemühen sich auf unterschiedliche Art und Weise um die Sympathien von Bridget Jones. "Es war ganz wunderbar, wieder in diese Rolle zu schlüpfen. Und die Zusammenarbeit mit Patrick und Colin war einfach entzückend. Ich liebe diese beiden Menschen, es war eine herrliche Stimmung am Set", erinnert sich Zellweger.

Auf die Frage, ob nach dem Start dieses Films jetzt eine weitere fünfjährige Pause von der Schauspielerei folgen wird, schüttelt Zellweger mit dem Kopf. "Nein, nein, ich habe sogar schon ein weiteres Projekt abgeschlossen. Mir macht meine Arbeit viel Spaß. Ich möchte schon noch weitermachen", so die 47-Jährige.

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