Reinhold Beckmann: Vom Moderator zum Musiker

Reinhold Beckmann
Reinhold Beckmann © Cover Media

Reinhold Beckmann (58) kann auch ganz anders.

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Bald startet die Tour

Der sonst so seriöse Talkshow-Moderator ('Beckmann') kann Anzug, Krawatte und Brille auch mal getrost zu Hause lassen und rocken. In diesem Sinne veröffentlicht er morgen sein Album 'Bei allem sowieso vielleicht'. Gemeinsam mit seiner Band stürmt er ab Oktober die Bühnen von Deutschland. Im Gespräch mit 'Bild' bekräftigte der Fernsehstar, dass dafür auch ein anderer Look angemessen sei, als Spießer wolle er sich aber nicht bezeichnen lassen. "Hey: seit wann ist Brille spießig?? Komische Schlussfolgerung. Langhaarige sind auch nicht alle Hippies... Ist doch klar: Ich bin dann eben ganz Musiker, kann die Leinen loslassen! Das kann man im Fernsehen, wenn man über die Krim-Krise diskutiert, natürlich nicht. Und in meiner Talkshow gibt's ja kein Publikum, ganz anders bei meinen Konzerten. Das genieße ich sehr. Und zwischen den Songs erzähle ich gern, was mir so alles durch den Kopf geht - ein großer Spaß!" Jeden Abend ein anderes Publikum - eine ganz neue Erfahrung für den 'Sportschau'-Moderator, der mit 13 Jahren angefangen hat, Gitarre zu spielen und in einer Jugendband dann später auch mit dem Schlagzeug Krach machte. Dazu grinste er im Gespräch: "Nur so viel sei verraten, unser Sound war grauenhaft."

Vielleicht baut sich Beckmann mit seiner neuen Karriere auch gleich ein neues Standbein auf. Er hört dieses Jahr mit seiner mehr als 15 Jahre alten Talkshow auf, wird aber in einem ARD- und NDR-Format zu sehen sein. "Es handelt sich eher um ein investigatives, journalistisches Format – Sie dürfen gespannt bleiben", verriet er der Publikation dazu.

Doch sein Herz wird auch immer für die Musik schlagen. Gegenüber dem 'Hamburger Abendblatt' erinnerte er sich: "Musik ist immer schon Teil meines Lebens, aber ich habe nie daran gedacht, ihn öffentlich zu machen." Bei einem Auftritt vor sechs Jahren bei Fernseh-Kollegin Ina Müller (48, 'Drei Männer her'), die in ihrer Talkshow 'Inas Nacht' auch gemeinsam mit ihren Gästen singt, habe er Blut geleckt und sich dazu entschieden, eine Platte zu machen. Denn Töne und Melodien können bei dem Zuhörer direkt ein Gefühl vermitteln. "Diese Unmittelbarkeit kann Fernsehen nicht", befand Reinhold Beckmann. "Jedes Mal gibt's so viel Neues zu entdecken – beim Publikum oder bei einem selbst."

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