Regisseur Petzold: München ist sinnlich, Berlin ist Labor

Christian Petzold
Christian Petzold definiert die Unterschiede zwischen München und Berlin. Foto: Ursula Düren © DPA

Christian Petzold (55), Regisseur aus Berlin, schätzt das Lebensgefühl in München. "Hier ist irgendetwas, was wir in Berlin nicht haben, nämlich Sommer, Sinnlichkeit und sich ein wenig gehen lassen", sagte der 55-Jährige am Rande des Münchner Filmfestes, wo am Samstagabend die Premiere seines ARD-Krimis "Polizeiruf 110: Wölfe" gefeiert wurde.

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"Berlin ist immer Labor, Arbeit und Protestantismus, aber es hat mich eben als Protestant nach Berlin gezogen, mit Sehnsucht nach München."

Kennengelernt hat der gebürtige Nordrhein-Westfale die bayerische Landeshauptstadt bei den Dreharbeiten zu "Wölfe" und zu seiner ersten "Polizeiruf"-Folge "Kreise" mit Matthias Brandt und Barbara Auer als Münchner Kommissare. Besonders schön sei es gewesen, mit dem Fahrrad durch den Englischen Garten ans Filmset zu fahren, erklärte Petzold.

Das Festival widmet dem 55-Jährigen eine Retrospektive mit Filmen wie "Barbara", "Jerichow" oder "Die innere Sicherheit".


dpa
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