Reese Witherspoon: Unterschätzt mich ruhig

Reese Witherspoon
Reese Witherspoon © Cover Media

Reese Witherspoon (38) ist "ein komplexes menschliches Wesen" mit "vielen Schichten".

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Dann kann ich euch überraschen

Die Oscar-Preisträgerin ('Walk the Line') will mit ihrem neuen Film 'Wild' eine neue Facette von sich zeigen. Der Streifen basiert auf den Memoiren von Cheryl Strayed und erzählt von ihrer 1.100-Meilen-Wanderung, zu der sie sich aufmachte, um die Probleme in ihrem Leben zu verarbeiten. Reese setzte sich sehr für den Indie-Film ein und hofft, dass er den Menschen ihr wahres Ich zeigen wird. "Wenn mich die Menschen unterschätzen, ist das für mich eigentlich eine ziemlich bequeme Ausgangslage", überlegte sie im Interview mit der amerikanischen 'Vogue'. "'Aha, so glaubst du also, bin ich; tja, bin ich aber nicht.' Ich bin ein komplexes menschliches Wesen. Ich habe viele Schichten."

In der Tat wurde die Blondine in den vergangenen Jahren zuweilen mit Kritik konfrontiert, auch weil einige ihrer Filme - wie beispielsweise 'Wasser für die Elefanten' - nicht so gut liefen, wie man es erwartet hätte. In einem Artikel behauptete 'The New Yorker', Reese wäre einer von vielen Stars, die ihre beste Zeit hinter sich hätten - diese Aussage erstaunte die Schauspielerin ziemlich. "Und ich dachte, ich lese von Ben Stiller", lachte die dreifache Mutter. "Gott sei Dank sind ihre Artikel so lang. Ich kam auf Seite sechs. So weit kommt niemand."

In 'Wild' gab es einige herausfordernde Szenen - dabei waren die Sexstellen nicht das, was der Amerikanerin Probleme machte. Cheryl musste ihr beispielsweise zeigen, wie sie vortäuschen kann, sich Heroin zu spritzen, aber die Schauspielerin hatte solche Angst vor dieser Szene, dass sie sogar einen Hypnotiseur aufsuchte, um sich helfen zu lassen.

Ob es sich gelohnt hat und Reese Witherspoon mit 'Wild' ihre Kritiker überraschen kann, können deutsche Kinofans ab dem 29. Januar 2015 sehen.

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