Reese Witherspoon: Gestresst?

Reese Witherspoon
Reese Witherspoon © Cover Media

Reese Witherspoon (38) lässt sich nicht stressen.

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Ich doch nicht!

Mit ihrem aktuellen Gatten Jim Toth zieht die Oscarpreisträgerin ('Walk The Line') den fast zweijährigen Sohn Tennessee groß und aus ihrer geschiedenen Ehe mit Ryan Phillippe (40, 'Der Mandant') hat sie außerdem die 15-jährige Tochter Ava sowie den zehnjährigen Sohn Deacon. Die Erziehung ihrer Sprösslinge bekommt sie gut mit ihrer Schauspielkarriere unter einen Hut, und doch wünscht sie sich manchmal, dass der Tag mehr als 24 Stunden hätte.

"Ihr solltet mal mein Hotelzimmer sehen", lachte Reese im Gespräch mit 'Gossip Girl' zum Thema Stress und Multitasking. "Ich habe eine jugendliche Tochter mit all ihrem Kram und ihren Büchern und Schulsachen und dann fliegen überall noch Babysachen herum. Aber ich würde es nicht anders wollen. Ich wünsche mir einfach, dass der Tag mehr Stunden hätte - und trotzdem klappt immer alles. Ich mag es, wenn ich viel zu tun habe. Aber ich mag es auch, an manchen Tagen einfach mit meinen Kindern im Garten zu entspannen."

Schauspielerisch kann sich die aus Louisiana stammende Blondine auch nicht beklagen, schließlich trat sie zuletzt für einige interessante Produktionen vor die Kamera. Im Frühling des kommenden Jahres wird sie beispielsweise in dem Drama 'The Good Lie' zu sehen sein. In dem Film spielt sie eine Frau, die einer Reihe von afrikanischen Flüchtlingen hilft, sich ein neues Leben in den USA aufzubauen. Um sich auf den Part vorzubereiten, besuchte Reese Flüchtlingslager in Afrika und nahm auf ihre Reise auch ihre Tochter Ava mit. "Meine Tochter ist ein wunderbares, sozial engagiertes Mädchen. Aber selbst wenn ein Kind Millionen von Bücher über eine Situation gelesen hat, kann es das nicht verstehen, bis es das mit eigenen Augen gesehen hat", rechtfertigte die Amerikanerin ihre Entscheidung. "Sie war sehr jung für so einen Ausflug, aber sie wollte mitkommen. Nachdem wir von einem solchen Flüchtlingslager zurückkamen, redete sie den Rest des Tages nicht mehr. Sie sprach erst ein paar Tage später darüber."

Ihrem Sprössling wollte sie mit dieser bewegenden Afrika-Reise außerdem zeigen, wie glücklich er sich als Tochter einer berühmten Schauspielerin schätzen kann. "Ich glaube, Reisen sind das Gegenmittel zu egoistischem Verhalten", erklärte die Leinwand-Ikone. "Wir geben unseren Kindern Zugang zu Dingen, die sie von anderen Menschen isolieren. Ich glaube, es ist wichtig, dass sie mal ihre Elektronikgeräte beiseite legen und sehen, wie großartig die Welt ist. Das ist das, was ich für meine Tochter wollte", schloss Reese Witherspoon.

Cover Media

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