Reese Witherspoon: Gedanken-Karussell

Reese Witherspoon
Reese Witherspoon © Cover Media

Der Verstand von Reese Witherspoon (38) geht permanent in "zehn verschiedene Richtungen".

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Chaos im Kopf

Für die Schauspielerin begann das Jahr fantastisch: Bei dem erfolgreichen Thriller 'Gone Girl - Das perfekte Opfer' war sie als Produzentin tätig und für das biografische Drama 'Der große Trip - Wild' schlüpfte sie in die Hauptrolle, die ihr sogar eine Nominierung als beste Hauptdarstellerin bei den Oscars einbrachte.

In erster Linie ist sie aber Mutter und liebende Ehefrau. Von ihrem Exmann Ryan Phillippe (40, 'Eiskalte Engel') hat sie zwei Kinder: Tochter Ava (15) und den elfjährigen Deacon und zusammen mit ihrem aktuellen Gatten Jim Toth erzieht sie außerdem den zweijährigen Tennessee.

Das klingt nach reichlich Trubel und auch die super Powerfrau verliert da manchmal den Überblick. "Ich freue mich sehr über die Arbeit, die ich als Produzentin mache - ein Teil von 'Gone Girl' und anderen Projekten zu sein", lächelte sie im Gespräch mit der britischen Ausgabe des 'OK!'-Magazins. "Es ist eine wundervolle Sache, in der Lage zu sein, eine großartige Familie um sich rum zu haben und zu erkennen, wie glücklich man ist. Mein Ehemann und ich haben einen wunderschönen kleinen Sohn und das gibt uns wirklich viel Freude."

Bei so vielen Terminen, Verpflichtungen und Druck sei es aber gar nicht einfach, Karriere und Familie immer unter einen Hut zu bekommen: "Manchmal ist es schwierig, mit dem Alltag zurechtzukommen, weil man auch seinen älteren Kindern so viel Zeit geben möchte, wie man nur kann. Die Gedanken gehen in zehn verschiedene Richtungen und man kann da nicht mithalten, aber irgendwie kriegt man es hin."

In dem Drama 'Der große Trip - Wild' schafften es die Memoiren von Cheryl Strayed (46) auf die große Leinwand, die von Reese verkörpert wird. Darin macht sie sich auf eine Selbsterkundungs-Wanderung und in Rückblenden sieht man die bewegte Vergangenheit, die durch den frühen Tod der Mutter, Heroin-Konsum und eine Scheidung geprägt ist. Mit ihrer Tochter Ava sprach die Darstellerin über das gewagte Projekt, gab aber auch zu, dass ihrer Teenager-Tochter das total peinlich war. Generell ist die Leinwand-Ikone aber froh, dass Frauen heute offener in Bezug auf solche Tabuthemen seien. "Deshalb liebe ich Autorinnen wie Lena Dunham und das, was sie bei 'Girls' gemacht hat. Sie hat so viel getan, um unsere Art des Denkens über die Einstellungen von Frauen gegenüber Sex zu verändern und offen und realistisch in Bezug auf die weibliche Sexualität zu sein. Ich würde diese Show eines Tages liebend gerne machen", gestand Reese Witherspoon.

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